Miss Zoffi auf Film

Du erinnerst dich an mein freies Wochenende, als ich mehrere Menschen mit meinen analogen Leicas auf Film bannte? Nun, ich erinnere mich auch nicht mehr an ein freies Wochenende, aber sehr wohl an diese Bilderserie, die ich sehr mag und dir deswegen nicht vorenthalten will.

Auf meinen damaligen Aufruf bei Facebook meldete sich nämlich glücklicherweise auch Miss Zoffi, die im wirklichen Leben Sophie heißt. Der Künstlername kommt vom Rollerderby, da haben ja alle verrückte Namen. Miss Zoffi hatte ich also eigentlich schon sehr häufig vor meiner Linse und eins meiner beim Rollerderby entstandenen Fotos von ihr ist auch eins meiner meistgedruckten Bilder. Aber so exklusiv Zeit mit einer der Topspielerinnen im deutschen Rollerderby zu verbringen, ist noch mal was ganz anderes.

Miss Zoffi aka Fräulein Sophie tanzte im früheren Leben Ballett und steht manchmal auf dem Laufsteg. Wenn du nach dem Betrachten meiner Bild Lust hast, ihre eleganten Bewegungen im richtigen Leben zu sehen, hast du jetzt am Samstag eine tolle Chance: das letzte Bundesliga Spiel der Rollerderby-Saison steht an – im Christianeum in der Otto-Ernst-Strasse 34 geht es ab 15 Uhr los, der Bout mit Sophie gegen Stuttgart beginnt um 18 Uhr. Es geht um die Vizemeisterschaft…

An der Serie mag ich, dass sie ständig zwischen Reportage und gestelltem Porträt hin und her springt, aber der Wechsel kaum auffällt. Da sieht man eben, dass ich mit einem Profi zusammen arbeiten konnte. Auch war es spannend mit einem Rollergirl durch die Strassen der Schanze zu ziehen. Natürlich haben wir uns standesgemäß vorher bei Mamalicious mit Cheesecake gestärkt. Der Laden ist nicht nur fest in der Hand von dem Rollerderby verwurzelten Menschen, sondern es gibt in Hamburg auch nirgendwo besseren Cheesecake.

Außerdem hatte ich beim dem Shoot das Gefühl, erstmals mit dem alten 35er Summilux zurecht zu kommen. Bei Offenblende ist die Linse ein kleines Zicklein, aber hier hat das alles ganz gut funktioniert. Das weitwinklige Querbild von Miss Zoffi im Eingang von dem Laden neben dem Waagenbau ist mein Favorit dieser Serie.

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12 comments

  1. Das macht den Unterschied, ein „richtiger“ Fotograf kann eben auch mit Film, und ein „richtiger“ DJ“ kann mit Vinyl 😉 Schöne Arbeit!

  2. Super, Stefan, ganz, ganz toll! Besonders gefällt mir das erste Portrait. Hach, ich bin ganz hin und weg. In deine Hände bzw. Augen kann man sich vertrauensvoll bewegen und genau deshalb bist du der Fotograf meiner Wahl, wenn ich demnächst einige Portraits von mir haben möchte. Ich warte nur noch auf den richtigen Zeitpunkt :-). Frauen…. Haare und so 😉

    1. Schön, dass dich meine Serie mal wieder zu einem tollen Kommentar bewegt und dich in deinem Vertrauen zu mir bestärkt. Freut mich sehr.

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