Lunchbeat
Stefan Groenveld
Die Schweden haben manchmal verrückte Ideen: Lunchbeat ist eine einstündige Party in der Mittagspause. Klingt bekloppt, ist aber geil. Super, dass Inken, Dan und Ilja diese Idee importierten und in Hamburg – wo auch sonst – das erste Lunchbeat in Deutschland organisiert haben. Gestern war es soweit und hier sind meine persönlichen Lieblingsbilder des Events. Ich hatte es mit meinen kleinen Kameras in dem dunklen kleinen Raum vom Fundbureau nicht ganz einfach, denn es war durchaus eng und alle haben getanzt. So soll es ja auch sein. Für mich die ideale Möglichkeit meine Vorliebe für unscharfe Bilder auszuleben 🙂

Die Erlöse dieses Events gingen diesmal an Viva con Agua, die auch das kostenlose Wasser für diese Veranstaltung gestellt haben. Denn Wasser gibt es bei einem Lunchbeat immer reichlich. Das ist auch wichtig – es ist nämlich ziemlich schweisstreibend. Für 12 Euro Eintritt gibt es eine Kleinigkeit zu essen – diesmal zwei sehr leckere Suppen und kleine Häppchen und alles auch zum Mitnehmen – und eine Stunde Musik, diesmal von Arts & Leni. Alles in der Mittagspause. 12:30 begann die Musik, 13:30 war wieder Feierabend. Dazwischen wurde getanzt – und die Anwesenden hatten offensichtlich viel Spaß.

Überhaupt war die Atmosphäre absolut positiv gestimmt. Kein Alkohol, keine sonstigen Drogen, außer der Musik. Party geht eben auch so. Die Regel, tanzen zu müssen, hätten die Veranstalter vermutlich gar nicht aufstellen müssen, denn bewegt hat sich jeder.

Diese Art der Mittagspause wird wohl bald wieder stattfinden und ich hoffe, dann kommen noch mehr als die 150 Leute, die diesmal dabei waren – wobei das für die erste Veranstaltung auch schon eine sehr gute Zahl ist. Weitere Infos findest Du auf der offiziellen Lunchbeat Hamburg Seite. (Und auch alle Bilder von gestern auf Facebook.) Aber nicht nur vorbei kommen, um mal zu schauen wie das aussieht – mittanzen ist angesagt!

Und ganz wichtiger Tipp für’s nächste Mal: Sonnenbrillen einpacken. Nach der Stunde im dunklen Fundbureau, war selbst das schummrige Hamburg-April-Licht gestern für alle Augen sehr grell. Wie wird das erst im Sommer…?

6 Bemerkungen
  1. Find ich ja der Hammer, die Idee ist total genial. 1 Stunde tanzen reicht ja meistens auch, kein Alkohol, nur Spaß und man muss nicht im dunklen auf irgendwelche Nachtbusse warten. Mehr Lunchbeats bitte 🙂
    lg

    P.S. So unscharf find ich manche Bilder gar nicht 😉

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