Impressionen aus Paris
Stefan Groenveld
Nun ist es schon wieder anderthalb Wochen her, dass ich mit zwei (1,2) meiner Fotofreunden erstmals in Paris war. Zeit ein paar Impressionen zu zeigen – neben meiner Artikel zum Thema “Unscharf” und “zu scharf” 🙂

Es ist klar, dass ich bei einem Erstbesuch – zumal noch an einem Wochenende – über ein entsprechendes Touri-Programm nicht hinausgekommen bin. Außerdem habe ich das Wochenende auch eher genutzt, um meine Nikon D800e besser kennenzulernen und auch die Kombination mit der ein oder anderen Linse, die manchmal etwas tricky sind. So ist das AF-S 24mm f/1.4G bei gegen unendlich gehenden Entfernungen gerne mal (bei mir) unscharf. Es ist für der AF-Messpunkt dann natürlich auch ziemlich schwierig, bei einem Weitwinkel bei großer Entfernung das tatsächlich gewünschte Objekt zu finden – bei Blende 1.4 aber umso wichtiger. Letztlich habe ich die AF-Feinjustierung auf maximale Korrektur Richtung Kamera gestellt und damit die schärfsten Bilder fotografiert.

Bei den beiden manuellen Optiken, die ich dabei hatte (100er und 45mm f/2.8 T/S) besteht die Problematik darin, das Empfinden im Sucher mit dem tatsächlichen Ergebnis in Einklang zu bringen. Die optimale Einstellung im Dioptrinausgleich habe ich da noch nicht gefunden. Aber ich weiß jetzt sehr genau, wie sich die Optiken verhalten.

Da neulich mal jemand auf Facebook kommentierte “du beschäftigst dich vielleicht mit Dingen” und dieser Blogpost über Paris gerade massiv in die gleiche Richtung abdriftet, möchte ich nur ein kurzes “know your gear” in die Runde werfen. Im Ernstfall habe ich einfach keine Zeit lange das Ergebnis auf meinem Display zu studieren, ich muss dann eben wissen, wie was funktioniert. Und da gehört eine neue Kamera absolut dazu. Kaum eine Kamera funktioniert derart problemlos von der ersten Sekunde wie eine Nikon D4 – und selbst da kenne ich Kollegen, die unter unerklärlichen Phänomen leiden. Grundsätzlich ist der Preisunterschied zu anderen Kameras aber durchaus berechtigt. Aber die D800 – egal ob mit oder ohne “e” – ist als Kamera interessant genug, um sich intensiv damit zu beschäftigen. Da ist ein Urlaub – und sei er auch noch so kurz – einfach ein sehr guter Zeitpunkt.

12 Bemerkungen
  1. Wie immer: ganz phantastisch mit tollen Bildideen. Echt Inspiration. Mein Favorit: Paris von oben und der Aufstieg auf den Triumphbogen.
    Warum nennst Du das “Touri-Geknipse” ?

    1. Freut mich, dass Dir die Bilder gefallen.
      Ich nenne das Touri-Geknipse, weil es oberflächliche Aufnahmen der Stadt sind. Unter Reisefotografie stelle ich mir Bilder von in Paris lebenden Menschen vor, die etwas über das Leben in der Stadt aussagen. Das funktioniert natürlich nicht an einem Wochenende – zumal ich die Sprache nicht spreche. Die Bilder bleiben also hinter meinen persönlichen Ansprüchen zurück – ich finde sie trotzdem gelungen, da die Blickwinkel doch sehr persönlich geworden sind.

  2. Du Drecksack 😉

    Das Tiltfoto ist genial. Hab mich immer noch nicht sattgesehen an dem Miniatureffekt!

    NEID 😉 äh 1a das Foto!!

    Ralf

  3. Schickes Touri-Geknipse das du da machst 🙂

    Wo ist denn Nr. 8 genau aufgenommen? Kommt mir irgendwie bekannt vor, aber ich glaube ich hatte einen anderen Blickwinkel 😀

  4. Nachdem du dich so nett für mein Flattr bedankt hast, musste ich es gleich nochmal tun – das erste Foto ist einfach genial (auch wenn du wahrscheinlich den Mann im Vordergrund nicht gefragt hast, oder? :-). Die anderen sind auch nicht übel … Mir gefällt deine Sichtweise.

  5. Kleiner Tipp – das nächste Mal ein Ticket für den Eiffelturm online buchen. Dann ist das Anstehen (am frühen Morgen) eine Sache von zehn Minuten… 🙂
    Und NATÜRLICH lohnt sich der Blick runter.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Vielleicht magst du auch folgende Beiträge lesen