Impressionen aus Paris

Nun ist es schon wieder anderthalb Wochen her, dass ich mit zwei (1,2) meiner Fotofreunden erstmals in Paris war. Zeit ein paar Impressionen zu zeigen – neben meiner Artikel zum Thema „Unscharf“ und „zu scharf“ 🙂

Es ist klar, dass ich bei einem Erstbesuch – zumal noch an einem Wochenende – über ein entsprechendes Touri-Programm nicht hinausgekommen bin. Außerdem habe ich das Wochenende auch eher genutzt, um meine Nikon D800e besser kennenzulernen und auch die Kombination mit der ein oder anderen Linse, die manchmal etwas tricky sind. So ist das AF-S 24mm f/1.4G bei gegen unendlich gehenden Entfernungen gerne mal (bei mir) unscharf. Es ist für der AF-Messpunkt dann natürlich auch ziemlich schwierig, bei einem Weitwinkel bei großer Entfernung das tatsächlich gewünschte Objekt zu finden – bei Blende 1.4 aber umso wichtiger. Letztlich habe ich die AF-Feinjustierung auf maximale Korrektur Richtung Kamera gestellt und damit die schärfsten Bilder fotografiert.

Bei den beiden manuellen Optiken, die ich dabei hatte (100er und 45mm f/2.8 T/S) besteht die Problematik darin, das Empfinden im Sucher mit dem tatsächlichen Ergebnis in Einklang zu bringen. Die optimale Einstellung im Dioptrinausgleich habe ich da noch nicht gefunden. Aber ich weiß jetzt sehr genau, wie sich die Optiken verhalten.

Da neulich mal jemand auf Facebook kommentierte „du beschäftigst dich vielleicht mit Dingen“ und dieser Blogpost über Paris gerade massiv in die gleiche Richtung abdriftet, möchte ich nur ein kurzes „know your gear“ in die Runde werfen. Im Ernstfall habe ich einfach keine Zeit lange das Ergebnis auf meinem Display zu studieren, ich muss dann eben wissen, wie was funktioniert. Und da gehört eine neue Kamera absolut dazu. Kaum eine Kamera funktioniert derart problemlos von der ersten Sekunde wie eine Nikon D4 – und selbst da kenne ich Kollegen, die unter unerklärlichen Phänomen leiden. Grundsätzlich ist der Preisunterschied zu anderen Kameras aber durchaus berechtigt. Aber die D800 – egal ob mit oder ohne „e“ – ist als Kamera interessant genug, um sich intensiv damit zu beschäftigen. Da ist ein Urlaub – und sei er auch noch so kurz – einfach ein sehr guter Zeitpunkt.

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