Paris – Metro

Die letzten drei Tage war ich mit zwei Fotofreunden in Paris und habe diese Stadt ein klein wenig kennengelernt. Es wird noch ein paar Tage dauern, bis ich die Eindrücke verarbeitet und die Bilder gesichtet habe. Einen kleinen Teaser liefere ich Dir heute trotzdem schon. Ausnahmsweise mal ein kleines Video, gedreht mit dem iPhone und der App CP Pro, auf einer unserer zahlreichen Metro-Fahrten. Solche Musik hätte ich gerne im HVV…

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Und dann habe ich hier noch ein Bild. Als ich auf meinem Weg zum Grab von Jim Morrison – vor 31 Jahren in Paris gestorben – an dieser Szenerie vorbeikam, musste ich sofort an Jay Maisel denken. Dieser wunderbare New Yorker Fotograf hat mich schon auf manchen Gedanken gebracht. So auch diesmal, denn ich hatte in Erinnerung, dass er gerne spielende Menschen durch defekte Zäune fotografiert – das ergibt, wenn Jay Maisel es macht, interessante Strukturen. Einen defekten Zaun hatte ich zwar nicht, aber dafür ein manuelles Tele zur Hand. Auch wollte ich keine Strukturen, ich wollte eine Spielszene einfangen. Obwohl ich mit Sportfotografie ein klein wenig Erfahrung habe, ist das Fotografieren sich unkontrolliert bewegender Objekte mit dem Zeiss Makro-Planar T* 100mm f/2 ohne Autofokus und bei Offenblende schon eine Herausforderung. Zumindest wenn Du, wie erwähnt, unbedingt eine Spielszene ablichten willst. Es ist mir gelungen, beim ersten Versuch – viele weitere nachfolgende Versuche haben nicht ansatzweise diese Qualität.

Wegen solcher Augenblicke nehme ich gerne die Kamera zur Hand. Minutenlang auf den richtigen Moment wartend. Wie so ein kleines Raubtier. Ein kleiner persönlicher Glücksmoment, den ich gerne mit Dir teile.

Ach ja: fast hätte ich die Schliessungszeiten des Friedhofs mit Jim Morrison’s letzter Ruhestätte verpasst.

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