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Vom Gegner gelernt…

Das war gar glücklich. Gegen den Duisburger Zement hat das Team in braun und weiß viel zu langsam gespielt, um das gegnerische Tor in Bedrängnis zu bringen. Letzte Saison verlierst du so ein Spiel. Diesmal lernen die Jungs vom dauerliegenden Gegner und Thy nutzt den schwachen Schiri für den Knackpunkt im Spiel. Klar wird er da von Dustin Bomheuer beim Kopfball am Kopf getroffen, aber das ist nur im Fussball ein Grund sich schreiend auf den Boden zu wälzen. Ich habe nach dem Spiel mehrere Leute gefragt, ob das überhaupt in Strafraumnähe war, denn das habe ich durch den engen Blickfeld meines 400ers  nicht gesehen. Es wurde mir mehrfach bestätigt. Und dann kommt eigentlich die beste Entscheidung des Gegners: er macht das Spiel langsam und versucht Lasse Sobiech zu verunsichern. Durch meine Linse hatte ich allerdings eher das Gefühl, dass er direkt nach der Entscheidung den Elfer schiessen zu dürfen, sehr viel mehr nervöser war als dann bei der minutenspäteren Ausführung. Ist nur eine Einschätzung, kann mich auch täuschen. Jedenfalls verwandelt er in dankbarer Torwarthöhe, aber der Torwart rechnete wohl mit einem Flachschuss und flog zu tief ins Eck. Alles egal, 1:0.

Als St. Pauli in Überzahl spielte nutze Sebastian Maier wie damals gegen Dresden den Freiraum und vollendete mit wunderschönem Schuss zum 2:0 Erfolg. Tabellendritter. Fast alles richtig gemacht.

Was sonst noch so war? Im Duisburger Fanblock schreit einer mehrfach „Fotzen“ und bekommt keine auf’s Maul! Zum Spielbeginn zeigen die Duisburger Fans eine Choreo, die wir am Millerntor schon mit lebendigem Doktor gesehen haben, aber besser gut geklaut als schlecht selbst erfunden. Falsch wird der Spruch dadurch ja nicht. Ich habe selten bei einem Spiel so wenig Bilder gemacht. Und ich wurde von einem USP Capo per Megafon zum Fotografieren aufgefordert: habe ich so auch noch nicht erlebt, war aber völlig in Ordnung und zauberte mir ein Schmunzeln auf’s Gesicht. Und die Braunschweiger in meiner Facebook Timeline wollen die Jungs in braun und weiß am Sonntag über die Peine schiessen…

11 thoughts on “Vom Gegner gelernt…”

Der Flamingo war mir auch aufgefallen, hat schön im Takt der Ultragesänge getanzt. Dachte, es sei nen Ticken Selbstironie der Ultras dabei 😉

Und ja, ich hab beim Warten auf den Elfer fast die ganze Zeit in Lasses Gesicht geblickt. Anfangs war er glaube ich von sich selbst überrascht, aber das Warten hat ihm Ruhe gegeben. Und seine Ruhe mir. Ich wusste schon vor dem Anlauf dass er drin ist 🙂

Tolle Bilder, wie immer!

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