Fotowalk am Fischmarkt
Fotowalk am Fischmarkt

Fotowalk am Sonntag

Sonntag morgen wache ich auf, zart tröpfelt der Regen gegen das Schlafzimmerfenster. Ein verschlafener Blick auf’s Regenradar versüsst den Morgen. Schon bald wird es trocken sein. Es gibt nicht viele Menschen, denen ich dann früh an einem Sonntag eine SMS mit einem Wunsch für einen Fotowalk zuschicken kann. Glücklicherweise sind das die gleichen Menschen, die selbst zu einer solchen Uhrzeit binnen einer Viertelstunde antworten. So war die gemeinsame Fototour schnell geplant.

Und es war ja nicht das erste Mal, dass ich mit Stefan und Björn eine wunderbare und unterhaltsame Begleitung gefunden habe. Es ist durchaus angenehm, wenn man sich drauf verlassen kann, dass keiner im Bild rumrennt. Sehr angenehm ist es, wenn jeder seine eigene Bildidee umsetzen kann. Es ist absolut angenehm, wenn man zwischendurch interessante Gespräche führen kann. Die Bilder von Stefan und Bjørn sind natürlich einen Blick wert. Es ist auch interessant zu sehen, was Bjørn und Stefan sonst so machen…

Während die Beiden digital unterwegs war, nutze ich meine Notwendigkeit endlich den halbvollen T-Max 100 mit Belichtungen aufzufüllen. Und damit der Entwicklungstank ordentlich gefüllt werden konnte, habe ich noch einen zweiten Film gleich hinterher geschossen. Auf meiner Leica MP war ein 28er geschraubt und das hier sind die Ergebnisse des Fotowalks. (Bitte Anklicken zum Vergrößern.)

Endlich mal wieder den freien Tag vernünftig genutzt und Dinge gesehen, die ich sonst nicht zu sehen bekomme. Natürlich ist bei einem solchen Fotowalk wahnsinnig viel Ausschuss dabei. Manchmal klappt die Idee nicht, manchmal bin ich zu spät oder zu langsam für das gute Bild – manchmal hatte ich aber auch einfach nur wahnsinnig viel Glück. Auf jeden Fall ist es für mich aufgegangen, nicht digital zu fotografieren. Schnell verliere ich mich dann zu leicht im Gewusel der Leute und fotografiere nicht gezielt genug. Da wird der Ausschuss dann schnell noch viel größer. Statt an einem Ort auf den passenden Moment zu warten, wird der Auslöser viel zu oft betätigt. Vielleicht nehme ich beim nächsten Rundgang durchs Viertel mal einen Farbfilm mit. Wenn ich nur wüßte, welchen…

 

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Die Kamera ist für mich der Schlüssel. Mit ihr öffne ich Türen und betrete das Leben anderer Menschen. Manchmal für Sekunden, manchmal für sehr viel länger. Diese intimen Momente begreife ich als Auszeichnung. Als Chance. Und jeder dieser Augenblicke verändert mich und meine Sichtweise.

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