Marktszene
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Kurzes Lebenszeichen

Hier ist es gerade etwas still, weil ich zwei Wochen Urlaub von Deutschland nehme. Die erste Woche ist rum. Zeit für ein kurzes Lebenszeichen. Derzeit nehme ich an einem Workshop von Maciej Dakowicz in Varanasi teil. Der Ort liegt im Nordwesten von Indien am Ganges und gilt als einer der heiligsten Städte in Indien. Maciej ist ein Streetfotograf und sein bekanntestes Projekt „Cardiff after dark“ (Amazon Affiliate Link) hätte er auch auf der Reeperbahn umsetzen können. Nächste Woche bin ich dann noch alleine unterwegs, bevor es nächsten Freitag von Delhi wieder zurück ins kalte Deutschland geht.

Der Workshop ist sehr lehrreich. Alleine die abendliche Session der Bilderbesprechung ist äußerst hilfreich. Maciej kann zu jeden Bild einen Tipp geben, was ich besser machen kann. Alle Bilder, die du hier in der Galerie siehst, sind bei der abendlichen Besprechung durchgefallen. Wenn ich wieder in Deutschland bin, zeige ich dir die wirklich guten Bilder. 😉

Auch mit den anderen drei Teilnehmern (zwei aus UK, einer aus Dubai) verstehe ich mich sehr gut. Maciej macht immer nur Workshops mit vier Teilnehmern. Das nächste halbe Jahr sind sie, glaube ich, schon ausgebucht, aber es lohnt sich sehr, sie zu buchen. Mit viel Freundlichkeit schupst er jeden auf seinem Niveau ein Stückchen weiter. Anfängerkurse sind das allerdings nicht. Es geht um Fotografie und nicht um Kameratechnik. Und Streetfotografie ist auch wörtlich zu nehmen: laut iPhone lege ich im Schnitt jeden Tag 20000 Schritte zurück.

Außerdem hilft Maciej sich in einem fremden Land zurecht zu finden. Indien ist sehr fremd. Ich brauchte etwas, um mich dran zu gewöhnen, aber wer sich nicht in dieses Land und seine Menschen verliebt, muss eine sehr schlechte Erfahrung gemacht haben. Ich habe mich jedenfalls noch nie so sicher bei so vielen Leuten um mich herum gefühlt. Eine sehr große Herzlichkeit umgibt einen. Gerade aus fotografischer Sicht sind die Leute hier ein Traum: manchmal habe ich das Gefühl, die Menschen sind beleidigt, wenn ich sie nicht fotografiere.

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Die Kamera ist für mich der Schlüssel. Mit ihr öffne ich Türen und betrete das Leben anderer Menschen. Manchmal für Sekunden, manchmal für sehr viel länger. Diese intimen Momente begreife ich als Auszeichnung. Als Chance. Und jeder dieser Augenblicke verändert mich und meine Sichtweise.

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