Gestern Abend habe ich einen interessanten Foto-Workshop von Markus Brügge besucht: Portraitshooting bei Nacht. Schon als ich den Workshoptitel las und bei dem Termin klar war, dass er zum größten Teil in völliger Dunkelheit stattfinden würde, dachte ich mir: „Echt ’ne bekloppte Idee, genau für mich gemacht.“ 🙂

Und so war es auch. Habe mich selten auf einem Workshop so wohl gefühlt. Markus hat’s aber auch echt drauf. Ich muss die Eindrücke erst noch sammeln, konnte aber nicht umhin, dir schon mal eins der Ergebnisse vorab zu zeigen. Klick einfach mal unten rechts auf „Hide Layout“ und schau Dir das Bild von der schönen Rose in der Hafencity in voller Größe an.

Wie der Zufall es so wollte, kam dann gestern auch der Hinweis, dass es vom beliebten vsco Film Paket nun die 5. Version gibt. „THE ARCHETYPE FILMS COLLECTION“ nennen vsco das Paket und preisen es als Emulsionsemulator aus dem goldenen Zeitalter analoger Filme an. Naja, Marketingsprech halt. Diesmal sollen die einfach anzuwendenden Lightroom Templates die Filme Agfa Vista, Kodak Ektar, Kodak Gold, Kodak Royal Gold, Kodak Max und Ultramax, sowie Fuji Neopan und Kodak BW400CN als schwarz/weiss Presets, darstellen. In wie weit das gelingt, kann ich nicht beurteilen. Ich mag an vsco film die Einfachheit und Schnelligkeit, aus digitalen Daten sanfte Bilder zu formen.

Natürlich habe ich mir als Langzeitnutzer von vsco film das Set gleich runtergeladen und war auch sofort begeistert. Es gibt nämlich innerhalb des Pakets von vsco 5 ein Set „Night-Tungsten“ für die Farbfilme und das passte natürlich super zum Nachtshooting in der Hafencity. Ein Klick auf das Preset „Kodak Max 800“ und fertig war mein Bild.

Für die technisch interessierten noch die Details zum Foto: ISO800, 1/25s, f/0,95, 50mm – geblitzt mit einem Yongnuo-Blitz in irgendeiner Billigsoftbox für die du drei Hände zum Aufbauen brauchst. Habe ich eigentlich schon mal über den automatischen Weißabgleich der Leica M geschwärmt? (Kleiner Tipp: ja, habe ich!)

Bald gibt’s mehr…