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offizielles Pressefoto zur Kooperation zwischen beebop und Pixelpark
offizielles Pressefoto zur Kooperation zwischen beebop und Pixelpark
Stefan Groenveld

Gestern ist es öffentlich geworden: es gibt nun eine Kooperation zwischen beebop und Pixelpark. Letzten Dienstag war ich deswegen in den heiligen Hallen von beebop und habe das entsprechende Pressefoto dafür gemacht.

Nun möchte ich mich nicht damit aufhalten, wieso es Medien gibt, die meinen Namen nicht unter das Bild schreiben, sondern Dich fragen, ob Dir bei der Aufnahme was auffällt?

Richtig! Die Aufnahme ist geblitzt. Mit einem kleinen Nikon SB-900.

Hier zum Vergleich ein Bild ohne Blitz, dass ich gemacht habe, um die richtige Belichtung für den Hintergrund zu finden.

Den Blitz habe ich dann auf eine Wand gerichtet und mittels Rogue Flash-Bender dafür gesorgt, dass kein direktes Blitzlicht auf die drei Personen fällt. Gezündet habe ich den Systemblitz mit dem Nikon SU-800 als Fernauslöser. Dank der hellen Räume bei beebop ist der Blitzeinsatz kaum sichtbar, denn das künstliche Licht fällt so sehr weich auf die Protagonisten.

Bei einem solchen Bildaufbau muss ich immer aufpassen, denn ein zu großer Unterschied bei der Belichtung von Vorder- und Hintergrund führt schnell zu einem “Fototapete” Effekt. Dieser tritt am ehesten auf, wenn es keinen direkten Bezug zwischen Vorder- und Hintergrund gibt. Da ich den Verwendungszweck des Bildes kannte und der Effekt bei kleinen Bildern nicht so schwer wiegt, war der Bildaufbau für mich akzeptabel.

Ferner habe ich den Hintergrund bewusst etwas heller belichtet, da hell auch eher “leicht” wirkt. Außerdem fallen so die reflektierenden Flächen der Schreibtischlampen etc nicht so stark ins Gewicht.

Das ganze Shooting hat übrigens gerade mal 3 Minuten gedauert.

offizielles Pressefoto zur Kooperation zwischen beebop und Pixelpark
7 Bemerkungen
  1. Ist die Wahl der Wand denn egal? Ich vermute mal, dass sie hinter der Kamera war, oder?

    (Lustig, sowas hatte ich mit dem Foto von Karim Rashid auch vor – jetzt weiss ich immerhin, wie ich es hingekriegt hätte. Schwarzweiss war wirklich mehr eine “Notlösung”.)

    1. Die Wand sollte optimalerweise weiß sein. Hier war sie bedeckt mit einem großen bunten Bild. Wie Du siehst, ist das relativ wurscht.
      Neulich musste ich bei einer Hochzeit eine grüne Wand zum Blitzen wählen – das sieht natürlich fürchterlich aus, aber dank colorchecker ist auch das (Fotografieren im RAW vorausgesetzt) schnell behoben.
      Die Wand war übrigens links von mir.
      Und ja: bei Deinem Rashid-Bild hätte das Anblitzen einer weißen Wand hinter Dir viel geholfen – das hättest Du dann vermutlich sogar mit Aufsteckblitz hinbekommen.

  2. Pingback: Besimo
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