Get in the Ring

Einmal im Jahr lädt Till Goerres zu Get in the Ring. Eine wirklich gute Kickbox-Veranstaltung nach K1 Regeln im Hamburger Audimax. Seit der Neuauflage von Get in the Ring 2009 stand ich jedes Mal an der Seite des Boxrings und freue mich auch jetzt schon wieder auf den nächsten Kampfabend.

Diesmal gab es besonders viele attraktive Kämpfe zu sehen. Die Athleten kamen nicht nur aus Norddeutschland, sondern auch aus den Niederlanden, Dänemark und Südafrika.

Persönlich liebe ich Kickboxen auf diesem Niveau: hart, ehrlich, keine Show – und immer fair. Ehrlicherweise verstehe ich nicht, warum sich nicht mehr Frauen im Publikum eingefunden hatten: die meisten durchtrainierten Körper der Protagonisten des Kampfabends waren schon ihren Eintritt wert 😉

Gleich die ersten beiden der 10 Kämpfe des Abends endeten mit KO. Und ich konnte glücklich twittern, dass ich jeweils die entscheidenden Schläge fotografisch festgehalten hatte. Solche Kampfsportabende zu fotografieren ist immer sehr verschlussverschleissfreudig, denn jeder Schlag könnte der letzte des Kampfes sein. Gleichzeitig möchte man aber natürlich auch spektakuläre Bilder. Bedeutet, dass ich lieber zu oft als zu wenig auslöse, aber trotzdem nicht fortwährend, denn sonst habe ich bei der Bilderflut gar keine Chance mehr durchzusteigen. Letztlich habe ich am Samstag in den rund 4 Stunden der Veranstaltung etwas über 3000 Auslösungen gemacht. Anstrengend ist das Fotografieren übrigens auch, denn Du solltest unter dem untersten Ringseil durchfotografieren. Das bedeutet eine äußerst verdrehte Körperhaltung – und das stundenlang. Ich fühle mich am Tag nach einer Boxveranstaltung immer total gerädert. Letztlich werde ich mit einem besonders hautnahem Erlebnis belohnt.

Auf dem Blog von Get in the Ring sind die ersten Bilder von mir schon gestern veröffentlicht worden. Hier im Blog zeige ich Dir meine persönlichen Lieblingsbilder.

Und bevor Du Dir nun die Bilder anschaust, schicke ich zwei Dinge vorweg: es waren zwei Ringärzte vor Ort und allen Kämpfern geht es gut. Weiterhin gibt es in der gefühlten „Brutalität“ der Bilder eine – nach persönlichem Ermessen erstellte – Steigerung: wenn Du beim Betrachten eines Bildes Schmerzen bekommst, klicke bitte nicht weiter, sondern verlasse einfach diese Seite. Oder halt – viel besser: schreibe bitte in einem Kommentar bis zur welcher Bildnummer du gekommen bist…

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