Weitwinklig oder Tele-ig? Stefan Groenveld
Kennst du das? Du gehst mit einem oder mehreren Fotografen gemeinsam auf einen Photowalk und alle fotografieren entlang des Weges Dinge, die jeder für sich sieht. Und hinterher ist eigentlich jeder überrascht, dass jeder was anderes fotografiert hat. Sogar gleiche Objekte werden unterschiedlich auf den Sensor gebannt.

Warum ist das so?

Der New Yorker Fotograf Jay Meisel hat in einem Video bei kelbytraining.com die interessante These aufgestellt, dass jeder von uns anders sieht. Der eine schaut mit seinen Augen eher so, als ob ein Teleobjektiv vor sein Kopf geschraubt wäre, der andere eher mit einem Weitwinkel vor seinem Auge.

Über diese These habe ich lange nachgedacht und glaube, dass ich weitwinklig schaue. Ich finde sogar mein Portrait, das ich mit 600mm Brennweite fotografiert habe, sieht irgendwie weitwinklig aus.

Ein Bild aus 150m Entfernung mit umgerechneten 600mm Brennweite fotografiert und wegretuschierten Blitzen.

Wie siehst du?

3 Bemerkungen
  1. Ich kann mich da noch nicht für eine Sichtweise entscheiden. Finde das hängt wie so vieles auch von der Tagesform ab. Manchmal kann ich mit einem Tele(blick) nix anfangen und an anderen Tagen gehts nicht ohne.

    Ciao
    Nils

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