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Profoto revolutioniert den Studioblitz

Während sich meine Timeline über die Pros und Contras von Nikons neuer Df auslässt, hat Profoto eine echte Revolution angekündigt: ein Studioblitz mit TTL! Hammer! Ich sabbere jetzt schon, aber erstmal funktioniert TTL nur für Canon – wie immer, denn das TTL von Canon ist etwas einfacher gestrickt. Die Nikon TTL Lösung vom Profoto B1 soll 2014 kommen, aber ich lege jetzt schon Geld beiseite…

Der Profoto B1 ist ein sogenanntes Monolight, also ein Studioblitz mit eingebautem Akku und einer Power von 500Ws. Das entspricht irgendwo zwischen 5 und 10 Systemblitzen. Das passt auch ungefähr vom Preis: ein Nikon SB-910 kostet nicht ganz 400€, der Profoto B1 wird für 1780€ in den Läden stehen. Also ein fairer Preis, wobei natürlich noch ein Funkauslöser (240-350€, je nach Ausführung) hinzugekauft werden müssen.

Die Vorteile des Profoto B1 sind vielfältig: Du kannst aus dem reichhaltigen Zubehör von Profoto schöpfen, der Blitz hat sehr gute Abbrennzeiten (bis runter auf 1/19000s auf niedrigster Stufe), der B1 kann in Zehntelschritten gesteuert werden, es sind bis zu 20 Blitze pro Sekunde möglich, der Regelbereich umfasst 9 Blendenstufen, die Recyclezeit beträgt 0,1s bis unter 2 Sekunden bei voller Leistung,…

Und alles kann ich aus einer Entfernung von bis zu 300m steuern. Und alles funktioniert in Kombination mit der TTL Messung, die bis jetzt nur mit Systemblitzen möglich war. Dieser Studio-TTL-Blitz ist so ein Hammer, dass aktuell die Webseite von Profoto arg unter der Last leidet. Aber es gibt ein Promovideo auf Youtube.

Ach, ja – fast vergessen: der Blitzkopf wiegt gerade mal 3kg. Der Akku schafft 220 Blitze mit voller Leistung und kann superleicht ausgetauscht werden. Ist der Akku leer, dauert es keine 5 Sekunden den Akku gegen einen frischen auszutauschen.

Alles in allem ein wirklich fantastisches Paket, zu einem heißen Preis. Ich habe nur noch nicht herausgefunden, ob der Blitz auch Hypersync kann, also Blitzen jenseits der Blitzsynchronzeit. Mit einigen Tricks geht das bestimmt, wie ich es ja schon mit meinem Profoto Acute B2 hinbekommen haben.

25 thoughts on “Profoto revolutioniert den Studioblitz”

Der Blitz macht alles besser was mich bisher immer abschreckte. (einige Punkte gab es bestimmt auch schon vorher, aber da wurde ich nicht so deutlich darauf aufmerksam gemacht wie bei diesem)
Dann werde ich mein Bankkonto wohl mal für nächstes Jahr vorbereiten und pflegen müssen… 🙂

Wieso zusätzliche Fernauslöser? Werden die nicht über Air ausgelöst wie die D1? Der Panel für den Blitzschuh sieht ja mal nice aus und ich fand den alten schon super.

Für die TTL Steuerung brauchst du natürlich einen Sender, der die drei Blitzgruppen auch ansteuern kann. Und auch die Informationen zur Blitzsteuerung aus der Kamera für die Profoto – Blitze umsetzen kann.

Grad noch mal nachgesehen: Die B1 gibt´s als Air, brauchst also nur noch den neuen TTL-Air Remote, aber der kostet bestimmt wieder richtig…

Mißverständnis: Dachte Du meinst Wizards, etc., aber das hatte ich woanders gelesen. Da gings um die Frage, ob die B1 mit Wizards funktionieren, was ja aber überflüssig ist.

Ja, hinkt etwas, weil der Abstrahlwinkel unterschiedlich ist. Unter bestimmten Umständen würden auch zwei Systemblitze reichen, aber da musst du schon sehr dicht am Objekt sein. Spätestens wenn du mit grosser Softbox Ganzkörperaufnahmen machst, kommst du in meine Richtung…

Guter Ansatz Profoto! TTL + integrierter Akku + Leistung + akzeptabler Preis.

Zuerst dachte ich, wow, da kann man viel Gewicht sparen. Aber 3kg pro Blitz heißt bei 2 Blitzen = 6 kg. Das können andere Hersteller auch. z.B. Hensel Porty.
3 kg auf einem guten Lichtstativ im Outdooreinsatz halte ich für eher schlecht, da das Setup noch kopflastiger wird. Würde mich interessieren, was du für Erfahrungen damit sammelst…

Hi Stefan! Was ist Deiner Meinung nach denn der größte Vorteil des B1 ggü. einem Porty bzw. Acute B2 – abgesehen von der TTL Eigenschaft? Wollte mir eigentlich gerade eine mobile Lösung zulegen (Porty/Acute/Ranger), bis der B1 angekündigt wurde… Ist es nur TTL?

Hey Leute, es hat geklappt, in der Tat ist bei mir einen Tag vor Weihnachten schon “Weihnachten“ Der UPS Fahrer hat mir einen wunderschönen Tag bescheert. Im Gepäck 2 x B1 und ich sage Euch Leute…. es iss der Hammer. Alleine das Feeling die Kiste auszupacken….. Es ist besser als Weihnachten. Die Haptik der Geräte iss unbeschreiblich. Ich werde mich gleich heute MIttag ran machen und on Location testen , blitzen, shooten. Das dürft Ihr euch nicht entgehen lassen, bestellt die teile sco schnell es geht. Damit macht Ohr keinen Fehler. Erst vor 4 Wochen bin ich von Hensel auf zwei Profoto D1 umgestiegen und das arbeiten mit diesen Superblitzen , macht mehr als Spass. Ich bereue keine Sekunde der Entscheidung. Achso, habe ab sofort einen Hensel 1000 Watt Expert Pro, diversen Reflektoren , einen Porty 1200 mit 2 Speedköpfen und Zusatzakku zu verkaufen 🙂 Euch allen auch nice Weihnachten

Hallo liebe Fotografen-Kollegen,

kann die Euphorie nicht ganz mit Euch teilen.
TTL, wer braucht das wirklich? Mit ein Bisschen Erfahrung geht das ohne und das noch besser. Keine Automatik weiß doch was vor der Linse ist. Ob weiße Küchenzeile, Schneelandschaft oder schwarzer Anzug. Es geht nichts über gekonnte manuelle Steuerung.
Wer über das Hobby-Stadium hinaus ist, wird sicher kein TTL vermissen.
Ich mahle mit Licht und den Pinseldruck möchte ich immer noch selbst bestimmen…..
abgesehen davon sind die D1 und B1 in der Lichtausbreitung ziemlich dürftige Kandidaten, die Acute- und Pro-Köpfe sind weit besser und das Kozept der Lichtformer von Profoto geht nur mit diesen großen Köpfen ganz auf.
Das Licht von der Pro-Serie liebe ich, da geht meines erachtens nichts darüber, einfach klasse. Bestes Licht, was ich kenne. Doch ein B1 macht meiner Erfahrung nach keinen Stich gegen den kleinsten Einchrom Blitz. Wem es um Licht-Qualität und Steuerungs-Möglichkeiten geht ist mit Acute oder Pro-Serie weit besser bedient.
Wir verwenden im Studio die B1 und D1 ab und an nur für Hintergrund, oder mal mit Wabe für nen Detail, nie aber als Hauptlicht.

Gut Licht, Richard

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