Zweikampf im Spiel FC St. Pauli gegen VfL Bochum
Jan-Philipp Kalla gibt alles

Belangloser Saisonabschied

Das letzte Heimspiel der Saison ist am Millerntor eigentlich immer ein schöner Anlass die Sommerpause einzuleiten. Diesmal war es irgendwie anders. Keine Transpis bei der Verabschiedung der Spieler, kein Spruchband der Spieler am Ende des Spiels, keine letzte Choreo. Ein belangloser Saisonabschied. Offensichtlich gibt es auf beiden Seiten Unzufriedenheit mit dem Ende dieser Spielzeit. Der Beginn war ja lange Zeit mit großer Freude durch eine braun-weiße Brille zu begutachten.

Nun lässt die Saison 2018/19 auch mich ratlos zurück. Keine Ahnung, warum es irgendwann in der Rückrunde einen Bruch gab und in der Folge das Derby als eines der seelenlosesten in der Geschichte eingehen wird. Und einige Fans diese Leere falsch überkompensierten und völlig über die Stränge schlugen.

Hoffentlich dauert die Sommerpause lange genug, um die Wunden heilen zu lassen und um allen Beteiligten wieder jede Menge Spaß an dem Spiel mit dem Runden auf dem viereckigen Grün zu geben, das so viele emotionale Tief- und Höhepunkte bieten kann.

Das Spiel gegen den VfL Bochum

Ach ja, das heutige Spiel vom FC St. Pauli gegen den VfL Bochum zum Saisonabschied wurde auf braun-weißer Seite von nahezu allen geführt, die noch gerade auf zwei Beinen laufen können und dabei den Ball treffen. Das soll die Menschen nicht herabsetzen, die da heute auf dem Rasen standen. Ganz im Gegenteil: trotz diesem eher zusammengewürfelten Team lief die erste Halbzeit echt gut. Die zweite war etwas schlechter, aber immer noch hätte die Mannschaft gewinnen können. Das wäre für den oben angesprochenen Heilungsprozess sicherlich gut gewesen. So musste die Vorfreude auf das Derby nächstes Jahr dafür herhalten.

Hier meine Bilder vom heutigen 0:0

Falls du den Hintergrund zum Transpi mit dem Hinweis zur Mopo noch nicht kennst, hier die Erklärung. Du kennst noch den Mopo Artikel nach dem Derby, als ein Vater seinen Sohn für Traumatisiert wegen der vielen Pyrotechnik erklärte? Ist nicht schlimm: jener Vater, der damals mit Sohn in St. Pauli Klamotten abgebildet wurde, erschien nun wieder mit Foto in der Mopo. Diesmal allerdings als Anhänger des Vorstadtvereins mit selbstgemalten Schilder gegen den dortigen Trainer. Mir tut da nur der Junge leid. Man kann sich seine Eltern leider nicht aussuchen…

Herausgefunden hat das die GAS, weswegen diese Buchstaben auf dem Transpi andersfarbig war und bei mir groß geschrieben wurde. Nachzulesen bei Facebook.

In diesem Sinne: allen Sankt Pauli Anhängerinnen eine schöne Fahrt mit dem Sonderzug mit besserem Saisonabschied, ein schönes Fanclubturnier, einen schönen Lauf gegen Rechts, einen schönen Besuch des Spiels der ersten Frauen, ein tolles Wetter und eine grandiose fussballfreie Zeit. Bis bald und danke für’s Vorbeischauen, Kommentieren, Loben!

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