Ein neuer Tag 1 – diesmal mit einer Leica M10

Nein, der Titel bedeutet nicht, dass ich ein neues 365 Tage Projekt beginne. Ich wollte nur kurz und trocken feststellen, dass ich einer der Glücklichen bin, die am ersten Tag der neuen Leica M10 schon eine in seinen Händen halten darf.

Ziemlich genau drei Jahre ist es her, dass ich mir eine Leica M (Typ 240) zulegte. Seit dem begleitete sie mich fast rund um den Globus und hat mich nie im Stich gelassen. Trotzdem gibt es natürlich immer was zu verbessern und die Kameratechnik bleibt auch nicht stehen. Lange habe ich überlegt, ob ich das Upgrade zur gestern verkündeten Leica M10 mache. Die Zweifel fegte der Bericht vom geschätzten Jonathan Slack weg.

Tatsächlich ist die Leica M10 nun noch schmaler als ältere digitale Leicas und genauso tief wie die analogen Kameras. Der Body der Leica M10 hat die gleichen Ausmaße in Breite und Tiefe wie meine M3 und M4. Perfekte Transition von zwei Kamerawelten – ich denke, dass hat kein Kamerahersteller bisher geschafft. Die M10 ist mit Akku und SD-Karte auch nur 100 Gramm schwerer als eine M4 – ohne Film!

Natürlich freue ich mich über die neue Kamera, aber ein Upgrade macht Leica den Besitzern alter Kameras nicht leicht. Der elektronische Sucher für meine alte M240 funktioniert genauso wenig, wie der Multifunktionsgriff, den ich zum Auslösen meiner Blitzanlage bisher gerne nutzte. Ich wusste vorher, dass die alten Batterien nicht passen würden, weil die M10 eben doch um einiges schmaler als die M240 ist. Leider ist auch das Ladegerät nicht mit den neuen Akkus kompatibel. Wenigstens letzteres hätte Leica meiner Meinung nach anders lösen können/sollen.

Heute Abend habe ich nun erstmal den neuen Akku geladen und ab morgen werde ich mal schauen, ob die Leica M10 wirklich die Verbesserung ist, die ich mir von ihr erhoffe. Ein erster kleiner Test zeigt mir auf jeden Fall schon mal, dass die Schärfe am offenblendigen Nocti schon mal hundertprozentig sitzt. Und ein Vergleich zur M240 bei ISO1600 zeigt auch eine klare Verbesserung des Rauschverhaltens.

Übrigens konnte Capture One in der Version 10 die DNGs ohne Probleme öffnen.

Morgen teste ich dann auch mal das eingebaute Wifi. Und auf die Bedienung ohne ins Menü zu blättern freue ich mich auch. Dieses kleine ISO Einstellrädchen ist echt eine tolle Idee…

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32 comments

  1. Haha, und ich sag noch: Go big!
    Viel Spaß mit der M10, die ist wenigstens in fähige Hände gekommen und nicht zu einem Fotohipster 😉

  2. Herzlichen Glückwunsch und mein Neid 😉

    Capture One öffnet die Dateien der Ms die jünger sind als die 240 in DNG neutral, was ich auch als die bessere Variante finde, als das 240er Profil.

    Ich werde mir am Samstag mal die M10 ansehen.

    Weiterhin viel Spass damit und ich freue mich auf weitere Erfahrungsberichte.

    Liebe Grüße Mark

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