Während der Aufbauphase der Millerntor Gallery #6 bin ich auch mit meiner Mamiya 645 und dem 80/1.9 (aka „Mittelformat-Noctilux“) umhergelaufen und konnte den ein oder anderen Künstler für ein schnelles Portrait überzeugen. Die meisten waren allerdings zu sehr im Stress oder in der Kreativität, dass ich nicht stören wollte und daher erst gar nicht gefragt habe.

Leider sind es deswegen zu wenige geworden, als dass die Künstler-Portraits als Serie durchgehen. Glücklicherweise sind es zu viele geworden, um sie nicht in diesem Blog zu zeigen. Außerdem werden einige Fussball-Fans am Samstag das erste Mal einige Werke sehen und da ist es ja vielleicht ganz schön, die Menschen zu sehen, die in dieser Saison die Wände des Millerntor-Stadions in Kunst verwandelt haben. Alle Fotos können natürlich mit einem Klick vergrößert dargestellt werden.

Das erste Bild zeigt den sudanesischen Maler Galal Yousif Goly vor einem seiner beiden Werke, die er der Haupttribüne für die Saison 2016/17 schenkte.

Galal Yousif Goly
Galal Yousif Goly

 

Das erste Mundloch der Haupttribüne hat Kaspar Wyss gestaltet.

Kaspar Wyss
Kaspar Wyss

 

Stefan von WEAREBÜROBÜRO sitzt vor der Installation, die nun leider nicht mehr zu sehen ist.

Stefan von WEAREBÜROBÜRO
Stefan von WEAREBÜROBÜRO

 

Auch die Klanginstallation von Sebastian Gäbel kann nun nicht mehr durch die Haupttribüne schallen. Ein CIS wäre vielleicht auch der falsche Ton für ein Fussballspiel gewesen 😉

Sebastian Gäbel
Sebastian Gäbel

 

Hoffentlich über die nächste Saison heraus wird uns das Werk von Björn Holzweg erfreuen. Es ist auf der Nordseite des Millerntors zu sehen. Nicht nur deswegen lohnt sich der Besuch der zahlreichen Fussballspiele in der Feldstrassenarena.

Björn Holzweg
Björn Holzweg

 

„We all swim in the same water“ heißt das imposante Werk von Alice Pasquini auf dem Medienparkplatz. Lustige Geschichte dazu: erst als sie mit dem Bild fertig war, erzählte ihr jemand, dass blau die Farbe eines anderen Vereins in der Nähe von Hamburg sein soll. Das wusste die Italienerin nicht, sonst hätte sie sich sicherlich ein anderes Bild für diese exponierte Stelle ausgedacht.

Alice Pasquini
Alice Pasquini

Alle Künstler-Portraits wurden auf Kodak T-Max 400 fotografiert und in Spürsinn HCD-80 entwickelt.

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