Millerntor – nach dem Spiel
Millerntor nach einem Spiel bei Regen - nur das Flutlicht ist noch an
Millerntor nach einem Spiel bei Regen – nur das Flutlicht ist noch an
Stefan Groenveld

Ich mag Regen. Nur während eines Fussballspiels stört er aus einem einfachen Grund: Regen ist auf Fotos erst dann als Regen erkennbar, wenn Du Belichtungszeiten von 1/125 Sekunde oder länger benutzt. Für gestochen scharfe Fussball-Action werden aber deutlich kürzere Verschlusszeiten benötigt. Also sieht Regen auf Sportbilder immer wie ganz schlechtes Rauschen aus.

Am Montag fing es erst nach dem Spiel an zu regnen. Als der letzte Gaste gegangen war, der Schrei von Florian Kringe verstummt war und ich meine Bilder verschickt hatte, packte ich meine Kamera wieder aus und machte noch ein letztes Bild. Mit einer Belichtungszeit von 1/50s. Da der Wind von vorne kam, hatte die riesige Frontlinse meines AF-S 14-24mm f/2.8 Objektivs schon direkt Wassertropfen eingefangen. Ich habe kurz drüber nachgedacht, die Tropfen wegzuwischen – und mich dagegen entschieden. Als ich das Foto auf meinem Kameradisplay betrachtete, wusste ich, dass es die richtige Entscheidung war.

16 Bemerkungen
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Vielleicht magst du auch folgende Beiträge lesen

Lost Places Hamburg

Lost Places – verlassene Gebäude – sind bei Fotografen immer wieder sehr…