Am Pfingstsonntag war ich in Kaiserslautern beim Spiel vom FC St. Pauli gegen den dort ansässigen 1. FC. Wahnsinn, wie freundlich die Fotografenkollegen da auf mich zugegangen sind. Selten eine solche Herzlichkeit erlebt. OK, die gute Video- & Fotografenseele des Vereins kommt aus Hamburg, aber das ist keine Erklärung für die Aufmerksamkeit der anderen Kollegen. Ulrich Roth hat auch gleich ein schickes Foto von mir am Spielfeldrand gemacht…

Kann es also ein würdigeres Saisonende geben, als mit dem Fanladen-Sonderzug und seinen wundervollen Fans des braun-weißens Vereins aus dem Herzen der Stadt in die Region zu fahren? Eigentlich nicht, aber dann gewinnt die Mannschaft vom FC St. Pauli auch noch erstmals auf dem Betzenberg.

Der Oberhammer waren übrigens die mitgereisten sangesfreudigen Sankt Pauli Fans – selbst als ich in der ersten Halbzeit vor dem Lauternblock saß, konnte ich die braun-weißen Gesänge die meiste Zeit deutlich hören. Hut ab, da kam echt was rüber.

Über den Rest dieser 22-stündigen Auswärtsfahrt muss eigentlich Stillschweigen gewahrt werden, denn es gibt da die alte Regel: „Was im Sonderzug passiert, muss im Sonderzug bleiben.“ Aber sorry, Leute – wie geil war das bitte? Pogo bei Tempo 200 im Partywagen, angebliche Kategorie C Fans, die zu Ralph Siegel Musik gröhlen, Bierduschen nach Schienenunebenheiten, selbstklebende Fussböden zur Standsicherung, …

Und dann erst diese Selbstverständlichkeit mit der in Altona Mitreisende halfen, die Getränkekisten wieder aus dem Zug Richtung Bahnhofseingang zu bekommen. Herrlich!

Fazit: mit diesem Höhepunkt kann ich friedlich mit dieser Saison abschliessen…