Hamburger Dom

Gefühlt ist in Hamburg immer Dom. Stimmt natürlich genauso wenig, wie das Gerücht, dass zur Domzeit immer schlechtes Wetter in Hamburg ist.

Der Hamburger Dom ist das größte Volksfest im Norden Deutschlands, findet dreimal im Jahr statt und dauert immer rund einen Monat. Zum bereits 10. mal traf sich eine über Flickr organisierte Gruppe am Tag vor dem offiziellen Dom-Start zum Fotografieren. Da gibt es dann nämlich oft die Möglichkeit menschenleere Karussels in der blauen Stunde beim Lichttest abzulichten. Gestern fanden sich wieder rund zwei Dutzend Kameras ein, aber auf dem großen Gelände fiel das nicht weiter auf. Erst als der Nieselregen dann doch etwas mehr wurde, gab es ein großes Treffen beim Autoscooter. Da ist es nämlich trocken.

Tatsächlich gab es nach meinem Empfinden gestern nicht so viel zu fotografieren, da noch relativ viel im Aufbau war und auch überraschend viele Autos auf dem Gelände parkten. Kannte ich bisher so nicht.

Trotzdem gab es wieder die Gelegenheit die überaus freundliche Einstellung der Schausteller zu erleben. Beim „Transformer“ erlebte ich hektisches Treiben, um das Fahrgeschäft aufzubauen. Auf meine Frage, ob ich mich mitten auf die Baustelle stellen dürfte, bekam ich sehr freundlich zur Antwort: „wer sollte ihnen das verbieten?“ „Na, sie.“ „Ach quatsch, wir sind doch froh, fotografiert zu werden.“ Ich weiß nicht, ob ein Zutritt zu einer offensichtlichen Baustelle oft so entspannt gesehen wird. Freut mich natürlich und daher gibt es das Bild des „Transformer“ Aufbaus als interaktives 360° Bild.

Den Hamburger Dom nutze ich gerne zum Planetenbasteln. Immerhin organisiert Klaus dieses Dom-Treffen, der mir vor vielen Jahren diese Kunst beigebracht hat. Seine Erfahrung im Planetenbau werde ich allerdings nie erreichen. Schaut einfach mal auf seine Seite.

Gestern war ich übrigens nur mit meiner Nikon D800e und dem AF-D 16mm f/2.8 – einem Fisheye – unterwegs.

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