Neunzig Minuten sind lang…
Stefan Groenveld
Montagabendspiele sind furchtbar: sicherlich nicht für die Interessierten vor dem Fernsehgerät, aber für alle, die im Stadion sind und aus einem Fussballspiel ein “Event” machen, das es sich im Fernsehen überhaupt lohnt zu schauen. Denn stelle Dir das gestrige Spiel mal ohne Ton vor…

Die erste halbe Stunde passierte gar nichts. Ich habe nicht ein Bild vom Spiel gemacht. Wohl aber ein 8-Bilder-Panorama vom grandiosen Abendhimmel. Genug Zeit für solche Spielereien hatte ich ja – auf dem Platz passierte ja nichts. Tja – und dann taucht plötzlich Neuzugang Kevin Schindler vor mir auf und knallt den Ball wunderschön zum 1:0 in die Maschen. Fast so schön wie am Dienstag Arnautovic, nur eben flach.

Viel zu schnell fiel das 1:1 und dann rannte der FC St. Pauli fast eine Stunde gegen das Abwehrbollwerk vom MSV Duisburg an. Aber getreu dem Motto “man darf das spielentscheidende Tor nicht zu früh schiessen” wurde selbst die Nachspielzeit noch optimal genutzt.

Nun steht die Mannschaft vom FC St. Pauli ganz oben in der Tabelle und hat den “Aufbaugegnerfluch” von den vorangegangenen Saisons wohl besiegt – gegen die drei Tabellenletzten wurde im heimischen Millerntor gewonnen.

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