FC ST. PAULI - TSG 1899 HOFFENHEIM

Endlich wieder Bundesliga am Millerntor

Nun ist auch die Sommerpause am Millerntor vorbei. Und dann ist auch noch die neue Haupttribüne rechtzeitig fertig gestellt worden. Das verändert viel.

Die Fotografen arbeiten nun vor der neuen Haupttribüne und nicht mehr auf der Seite der Trainerbänke. Das hat den Nachteil, dass ich mich irgendwie weiter weg vom Spielgeschehen fühle. Früher konnte ich oft noch die Trainer Anweisungen rufen hören. Der Vorteil ist, dass nun mehr Platz vorhanden ist und ich nun auf einer ebenen Fläche sitzen kann. Früher viel mein Hocker immer um, wenn ich aufgestanden bin. Außerdem werde ich nach einem heftigen Regenschauer nicht mehr im Matsch sitzen. Allerdings sitze ich immer noch im Regen, wenn es regnet. Der erste Meter, der vor der neuen Haupttribüne nass wird, ist der Meter in dem die Fotografen sitzen.

Apropos neu: die neue Haupttribüne riecht noch sehr neu – nach den Ledersitzen der Business-Seats.

Größtes Ärgernis der neuen Haupttribüne sind übrigens die Behindertenplätze. Im Bild 2 meiner Galerie vom Spieltag könnt ihr sehen, wie wenig Rollstuhlfahrer vom Spielfeld sehen. Die Betreuerplätze sehen im Sitzen übrigens noch weniger. Glücklicherweise stören sie niemanden, wenn sie stehen. Allerdings gibt es auch unter den Betreuern gehbehinderte, die nicht 90 Minuten stehen können. Ich habe mir von einigen Anwesenden erzählen lassen, dass die Balustrade wohl kurzfristig um einige (entscheidende) Zentimeter gegenüber der ursprünglichen Planung erhöht wurde. Nun gut, das Dilemma ist heilbar, aber der Verein sollte schnell nachbessern.

Geschrieben von Stefan Groenveld

Die Kamera ist für mich der Schlüssel. Mit ihr öffne ich Türen und betrete das Leben anderer Menschen. Manchmal für Sekunden, manchmal für sehr viel länger. Diese intimen Momente begreife ich als Auszeichnung. Als Chance. Und jeder dieser Augenblicke verändert mich und meine Sichtweise.

9 Kommentare

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  6. kleinertod 30. August 2010 at 10:24

    Die Sichtbehinderung auf diesen Plätzen – ausgerechnet auf diesen Plätzen – geht wirklich gar nicht. Hier wird nachgebessert werden müssen. Gut, daß diese Information auf diese Weise sichtbar wird.

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  9. Teezeit 30. August 2010 at 12:07

    Wie immer klasse Eindrücke.

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