Kopfballduell im Gegenlicht

Hätte, hätte, Fehlerkette

Vor dem Spiel ging es ja schon los: die freundliche Geste des FC St. Pauli den Gegner mit seinem Fanlied zu begrüssen, endete mit einem gellenden Pfeifkonzert der Fans vom Karlsruher SC. Die Verantwortlichen hatten die falsche Kassette eingelegt und es erklang das Lied vom Betzenberg. Sehr unglücklich…

Auch vor dem Spiel unterhielt ich mich mit einem befreundeten Fotografen, der regelmäßig den KSC begleitet. Er wies auf die gute Moral der KSC Spieler hin und sagte wortwörtlich: „auch wenn der FC St. Pauli 2:0 führt heißt das aktuell noch nicht, dass ihr das Spiel gewinnen werdet“. Sehr interessant…

Zum Beginn der zweiten Halbzeit tönte ein USP Capo in Richtung KSC Torwart in sein Megaphon, dass er jetzt noch drei eingeschenkt bekommt. Wenn er da gewusst hätte, wie wichtig dieses dritte Tor gewesen wäre.

Bleibt festzuhalten, dass der FC St. Pauli wieder kein Tor aus dem laufenden Spiel geschossen hat. Drei Elfmeter in zwei Spielen haben nicht dazu geführt, in der englischen Woche auch nur ein Spiel zu gewinnen. Und obwohl Trainer Luhukay eindringlich vor den Standards vom KSC gewarnt hat, können zwei gegnerische Spieler bei einer Ecke nahezu unbedrängt in der Nachspielzeit zum Kopfball hochsteigen. Das Ergebnis ist ein 2:2, das sich wie eine satte Niederlage anfühlt.

Positiv ist, dass Ziereis und auch Veerman wieder auf dem Platz stehen.

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