Bis zur nächsten Chance mal wieder ein Heimspiel gegen Aue zu gewinnen, müssen wir also mindestens eine weitere Saison warten. Nach 11 Jahren kommt es auf das eine Jahr nun auch nicht an. Problematisch ist es aber schon, denn eigentlich hatte das Team vom FC St. Pauli eigentlich alles im Griff. Leider fiel das erste Tor wohl zu früh. Zu drückend war in der ersten Viertelstunde das Spiel vom FC St. Pauli. Da kann man dann schon mal auf den Gedanken kommen, dass man diesmal das Spiel locker nach Hause schaukelt. Funktioniert in dieser zweiten Liga aber nicht so…

Egal, Mund abwischen – weiter geht’s.

Gar nicht geht aber natürlich die Provokation des Busfahrers (!) von Erzgebirge Aue nach dem Spiel. Mehrfach den Mittelfinger in Richtung Gegengerade zeigen entspricht nun wirklich nicht irgendeinem Sportsgeist. Noch nie habe ich so viele Bierbecher fliegen sehen.

Edit am 17.2.: der angesprochene Busfahrer hat sich gemeldet und bittet um Veröffentlichung seiner Sicht:

“Bin davor mit einen vollen Becher am Kopf getroffen wurden. Danach noch bespuckt. Dann reagierte ich etwas zu emotional. Vorher habe ich keinerlei Provokation zur Gegengerade gemacht. Auf den Fotos sieht man mich nur als Täter. Warum sollte ich ohne Grund und noch bei einem Sieg den Finger zeigen??? Habe zuvor noch die Fans für die treue und Stimmung gelobt. Ich hatte noch nie Probleme mit St.Pauli. Im Gegenteil….Die Fahne Henning ist ein sehr guter Freund von mir. Fahren gemeinsam zu Länderspielen. Tut mir leid, wenn ich etwas zu wütend war.”

Dieser Bitte komme ich gerne nach, da ich nach seiner Kontaktaufnahme noch mal alle meine Bilder angeschaut habe. Auf einem Bild kann ich sehen, dass sein Hoody halbseitig nass ist – erst danach jubelt er Richtung Gegengerade und zeigt den Mittelfinger.

Ende des Edits: einigen wir uns auf – beide Verhaltensweisen gehören nicht auf einen Fussballplatz. OK?

Nächstes Wochenende dann ein Wiedersehen mit Tschauner und Heerwagen. Das wird hoffentlich harmonischer…

19 Bemerkungen
  1. Bei all dem Gehassel um und mit dem Busfahrer: Dass du diesen wunderbaren Dæhli-Moment eingefangen hast, versöhnt mich ein bisschen.😊
    Freu mich immer, wenn ich dessen Herzblut & Dynamik aufm Platz und die Emttäuschung nach Niederlagen erlebe.

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