Hängengeblieben

Zunächst das Positive: mit dieser Mannschaftsleistung, wie der FC St. Pauli sie vor allem in der zweiten Halbzeit gegen Fortuna Düsseldorf gezeigt hat, steigen wir diese Saison nicht ab. Gut gefightet, aber etwas glücklos vor dem Tor – da wäre gegen den aktuellen Spitzenreiter der zweiten Liga mehr drin gewesen. Aber das „Fortuna“ hat eben der Gegner im Vereinsnamen. So reichen zwei daddelige Abwehrfehler in der ersten halben Stunde des Spiels, um dieses zu verlieren. Das ist dann auch das Negative an diesem Spiel: aus der Niederlage gegen Ingolstadt nichts gelernt. Mit Hurrafussball auf den Platz kommen, funktioniert vielleicht gegen schwächere Gegner, aber spielstarke Mannschaften können das eben ausnutzen.

Darüberhinaus würde ich mich freuen, noch weniger von diesen hektisch hoch nach vorne geschlagenen Bällen zu sehen. Das braun-weiße Team wurde immer dann gefährlich, wenn der Ball spielerisch nach vorne getragen wurde.

So und dann noch ein Wort zu Herrn Brych: von meiner Position aus kann ich Abseitsentscheidungen natürlich nicht beurteilen und alle Situationen auch nicht. Grundsätzlich hat der Schiedsrichter aber die meisten Entscheidungen aus meiner Sicht richtig gefällt. Das ist aber im Bruchteil einer Sekunde gar nicht immer fehlerfrei möglich. Exemplarisch hier mal zwei Bilder, die Waldemar Sobota in der Aktion zeigen, für die er den gelben Karton sah (am Besten anklicken zum Vergrößern):

Auf jeden Fall lag es nicht am Schiri, dass der FC St. Pauli heute gegen Fortuna Düsseldorf 1:2 unterlag.

Ich hoffe, dass sich die Verletztenliste demnächst wieder verkürzt. Und mit etwas mehr Fortuna auf unserer Seite, klappt es auch wieder mit den drei Punkten am Millerntor. Die Stimmung war heute auf jeden Fall schon mal erstklassig.

Und Sonntag wählen gehen nicht vergessen! Es sei denn du würdest für rechtspopulistische Kacke dein Kreuz machen, dann darfst du gerne morgen zu Hause bleiben. Aber dann wärst du auch nicht auf diesem Blog…