Ein halbe Stunde sind die Männer in braun und weiß überrascht, dass sie gegen ein Team mit einer Idee vom Spiel antreten. Jahn Regensburg ist am Millerntor zunächst immer näher am Ball, setzen den Gegner unter Druck, die eigenen Pässe kommen an und noch bevor es der FC St. Pauli schafft, erstmals auf des Gegners Tor zu schiessen, steht es auch schon 0:2 gegen das Heimteam. „Aufwachen, Aufwachen“ skandieren die Fans. Olaf Janssen wechselt gleich doppelt und die nächsten zwei Torschüsse sind dann auch drin. 2:2 zur Halbzeit, auch wenn der Ausgleich kurz vor der Pause aus nicht mal knapper Abseitsposition erzielt wird. Egal, das macht Hoffnung für die zweiten 45 Minuten.

Die verliert sich dann kurz nach Wiederanpfiff. So plänkelt das Spiel hin und her. Eine Entscheidung haben beide auf dem Fuss, aber es gibt keine. Mal wieder Unentschieden am Millerntor. Mal wieder ein Gegentor nach einem Standard. Das Team scheint fussballerisch auf der Stelle zu treten. Naja, die Hälfte der nötigen Punkte für den Nichtabstieg sind auf der Habenseite. Das ist ja auch mal was.