Das braun-weiße Sportwochenende wäre nicht komplett, wenn der schnelle Abstecher zum attraktiven Rollerderby am Samstag Abend hier nicht Erwähnung finden würde. Das B-Team der Hamburg Harbor Girls rollte stark ersatzgeschwächt gegen die Riot Rollers aus Darmstadt. Zwar konnten die Hamburgerinnen stark beginnen und auch mit einer knappen Führung in die Pause gehen, aber dann sorgte die Verletzungsmisere dafür, dass nicht mal zwei komplette Jam-Teams zur Verfügung standen. Das geht natürlich mächtig auf die Kondition und so konnten die Darmstädterinnen erst in Führung gehen und dann diese verteidigen. Es spricht für die hervorragende kämpferische Einstellung der Harbor Girls, dass das Bout nur mit 139 zu 149 verloren ging. Ein denkbar knappes Ergebnis.

Aus fotografischer Sicht war diesmal richtig interessant, dass irgendwie der Schlüssel zum Hallenlicht nicht auffindbar war. Das menschliche Auge konnte so gerade noch dem Spielgeschehen folgen, für die Kameras war das ein echter Härtetest. Da half es auch wenig, dass die Zuschauer irgendwann die Taschenlampen ihrer Handys einschalteten.

Um die Bewegung einfrieren zu können, habe ich zum Schluss mit ISO18000 fotografiert. Ja, da ist keine Null zu viel. ISO18000 – hatte ich noch nie auf dem Display meiner Nikon stehen und für die langen Brennweiten habe ich doch nur noch so eine kleine Crop-Kamera.

Für das Gruppenbild am Ende habe ich eine lange Belichtungszeit gewählt, weil meine Leica – für die kurzen Brennweiten – ja in diesen ISO Sphären überhaupt nicht arbeiten kann. Ich habe es bei 8 Gruppenbilder immerhin drei mal geschafft, das Licht vom Blitz meines Nebenmanns und geschätzten Kollegen Karsten mit einfangen zu können. Ein Gruppenbild ist dann auch vorzeigbar.

Fazit: am Samstag Abend gab es auf allen Seiten Ausfälle, aber es war wieder eine wunderbare Atmosphäre beim Bout der Harbor Girls. Vielleicht schaust du beim nächsten Mal auch vorbei.