Nixie – fliegende Immer-Dabei-Kamera
Stefan Groenveld

Wearables sollen ja der nächste heiße Scheiß werden. Tragbare Technik, die echten Mehrwert für den Träger bedeutet. Die Apple Watch ist da nur ein kleiner Anfang. Ich glaubte nicht an Wearables, denn ich trage auch keine Uhr. Meine Skepsis gegen Wearables hat sich gerade geändert…

Jetzt mal im Ernst: Wearables? Tragbare Technik? Ist der Mensch schon so weit? Ich glaube nicht. Immerhin diskutieren wir gerade über ein #bendgate von Apples iPhone 6+. Jeder, der sich schon mal mit einer Morgenlatte auf Toilette begeben hat, weiß wie schmerzhaft das ist. Wer kommt bitte auf die Idee, sich mit einem solchen Riesending in der Hose – wie dem iPhone 6+ – hinzusetzen?

Nichtsdestotrotz gibt es gerade einen Wettbewerb von Intel zum Thema Wearables. Gelesen habe ich davon dank eines Facebook Post von Sebbuh auf visualnews. Der Gewinner gewinnt 500000$. Neben vielen sinnvollen Einreichungen – zum Beispiel eine Art verbessertes Babyfon oder eine Hilfe für Skifahrer, die persönlichen Erschöpfungszustand, Wettervorhersage und Pistenauslastung in eine Korrelation bringt und rechtzeitig zu Pausen mahnt – kommt aus Amerika der Vorschlag eine Kamera am Handgelenk mit GPS und Quadcopter zu kombinieren. Nixie soll das Ding heissen. Klingt nutzlos? Das Video lässt die Möglichkeiten erahnen.

Das ist doch mal eine geile Idee, oder?

6 Bemerkungen
  1. Nixie

    Wenn ich mir die vielen Spielzeuge anschaue, die den Dronen-Markt überschwemmen, sehe ich die Nixie so schnell nicht. Was für Materielien sollen da zu einem vertretbaren Preis verarbeitet werden, dass so ein Ding sich nicht nach einer Woche in die Einzelteile zerlegt… Von der Kameraqualität ganz zu schweigen. Ohne Autostabilisierung geht in diesem Bereich gar nichts. Absolut untere Grenze ist eine selbststabilisierende ca. 40×40 cm große 300 Euro Drone, die eine GoPro oder einen der zahlreichen Actionkamera-Klone oder eine “Russen-Cam” tragen und fliegen kann. Was oll so ein – wenn er super gemacht wäre – unbezahlbarer Quatsch fürs Handgelenk? So verlockend die Anwendung auch erscheint…

    Ralf

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