Andreas - Pizza-Kreateur bei Joey's
Andreas - Pizza-Kreateur bei Joey's

Andreas ist Pizza-Kreateur bei Joey’s

Hast du dich schon mal gefragt, wie eigentlich bei den großen Pizzaketten neue Pizzasorten entstehen? Nun, es gibt tatsächlich den Beruf des Pizza-Kreateurs. Andreas ist so einer. Bei Joey’s. Woher ich das weiß? Ich habe ihn im Auftrag von Joey’s fotografiert. 🙂

Normalerweise lässt sich der studierte Ökotrophologe Andreas jeden Monat zwei neue Pizzasorten einfallen. Aktuell gibt er einen Teil seiner Verantwortung ab. Facebook-Fans von Joey’s können nun selbst eine Pizza kreieren – über die sogenannte Joey’s Fanpizza-App. Andreas sitzt in der Jury und wird seine Erfahrung beim Abschmecken der Fanpizzen in die Auswahlarbeit einbringen.

Ich hatte vor einigen Wochen das Vergnügen ihn und seine Mitstreiter in der Jury vorab für die Bebilderung der Facebook-Aktion zu fotografieren. Die Portraits habe ich mit sehr einfachen Mitteln gemacht, da ich aus Zeitgründen mehrere „Foto-Stationen“ aufgebaut hatte – meine Bildaufgaben bestanden nicht nur auf diese Portraits und waren vorher klar besprochen worden. Da selbst mein Equipment nicht unendlich groß ist, entstanden die Portraits mit einem SB-900, den ich über ein TTL-Verlängerungskabel in einen weissen Durchlichtschirm gezündet habe. Ungefähr auf Bauchhöhe diente ein silberner Micro-mini Sunbouncer als Reflektor.

Andreas war an dem dichtgedrängten Shootingtag der Erste vor meiner Kamera. Und der Weg von „ich bin doch so unfotogen“ zu „hey, da gefalle ich mir drauf“ ging über ein Gespräch über die Fotografie. Andreas hatte sich nämlich gerade eine neue Kamera gekauft und daher einige Fragen. Wir haben dann den Zeitdruck vergessend (gleich kommen die CEOs) erstmal ’ne Weile geklönt.

Ich finde es völlig normal, dass Menschen sich anfänglich unwohl fühlen, wenn von sie vor die Kamera treten. Wenn ich fotografiert werde, nehme ich das an mir doch auch wahr. Der einzige Weg zu natürlichen Fotos geht daher meiner Erfahrung nach über die Chemie, die zwischen Mensch und Fotograf hergestellt werden muss. Das ist mein Job. Und deswegen liebe ich die Fotografie so: viel wichtiger als den Auslöser zu betätigen, ist der Aufbau einer Verbindung zwischen mir und dem Menschen, den ich vor mir habe und portraitieren darf. Das ist immer wieder neu und immer wieder eine spannende Herausforderung.

 

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