iPhone Geknipse auf Helgoland
Stefan Groenveld
Am Wochenende war ich auf Helgoland. Frau Bogdan und Herr Buddenbohm hatten gerufen und viele textsichere Menschen waren gekommen. Da war ich als Bildmensch eher Exot. Die anderen können Worte in irrsinniger Geschwindigkeit zu Papier bringen, schauen aber verwundert, wenn ich tausend Bilder von Basstölpel mache. Größter Unterschied: während meine Bilder meistens unscharf waren, treffen die Worte der Anderen – Frau Bogdan sammelt fleissig.

Immerhin hörte ich nach mehreren Jahren mal wieder das Wort “Adjektiv” und weiß nun – glaube ich – auch, was es bedeutet.

Untergebracht waren wir im Aparthotel Klassik, der Besitzer Herr Rickmers hatte uns eingeladen. Und das Hotel liegt voll im Trend: alles retro. Überhaupt ist ganz Helgoland voll im Trend, denn retro ist ja gerade wieder IN. Die Insel ist im Stil der 50er gehalten und das Hotel setzt dies perfekt um. Naja, zumindest fast: glücklicherweise dürfen Gäste neumodische Errungenschaften des Komforts im Hotelzimmer genießen – Kühlschrank, Mikrowelle und fliessend warmes Wasser.

Ich habe ein paar Aufnahmen mit meinem iPhone und der App “Hipstamatic” gemacht. Weil ich finde, dass das passt.

Mein Fazit des Wochenendes: Helgoland – ich komme wieder. Der Erholungseffekt ist gigantisch. Jetzt muss ich erstmals rund zweieinhalbtausend unscharfe Vogelbilder löschen. Vielleicht auch mehr.

Zur Einstimmung ein kurzes iPhone-Filmchen mit Vögel.

6 Bemerkungen
  1. Es war ein Spaß.

    Auch wenn ich mich immernoch frage, wo Du den Adjudanten versteckt hattest, der regelmäßig neue Objektive herbei schaffte. In dem kleinen Rucksack können die schließlich unmöglich gewesen sein.

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