Kleiner Tipp beim Objektivwechsel
Stefan Groenveld
Gestern konnte ich endlich meine defekte Kamera wieder vom Nikon Service Point in Norderstedt abholen. Wenn ich den Techniker richtig verstanden habe, dann ist im Inneren ungefähr die Hälfte der Kamera neu justiert oder sogar komplett neu. Werde morgen beim “Get in the Ring” Kampfabend genügend Gelegenheit haben, alles ausführlich zu testen. (Bilder von der letzten Veranstaltung gibt es hier, hier und hier.)

Einen Tipp zum Objektivwechsel gab mir der Techniker noch mit auf den Weg, den ich gerne hier mit euch teile: auch beim Aufsetzen des Objektivs den Entriegelungsknopf gedrückt halten. Am Bajonett befindet sich ein “Sicherungsknopf” und – falls eure Kamera einen Motor für stangengetriebene Autofokusobjektive hat – einen Antrieb für den Autofokus. Beide Teile sind aus Metall und stehen wenige Millimeter aus dem Bajonett heraus. Beim Objektivwechsel reibt das Objektiv an diesen Metallteilen und sorgt so für sehr feinen Abrieb.

Der Techniker hat mir gesagt, dass ich relativ viel Metallstaub in meiner Kamera hatte – was mich nicht überrascht, denn ich wechsle sehr häufig die Objektive, da ich viel mit Festbrennweiten arbeite und auch gerne neue Perspektiven durch passende Optiken einfange. Zukünftig werde ich den Entriegelungsknopf auch bei Aufsetzen drücken.

Ich habe mal zwei Bilder gemacht, auf denen ihr den Unterschied beim “Sicherungsknopf” seht, je nachdem, ob der Entriegelungsknopf gedrückt ist oder nicht. Der AF-Stangenmotorantrieb könnt ihr im Bokeh erahnen 🙂

23 Bemerkungen
  1. Pingback: Rene S.
  2. Moin Stefan,

    danke für den Hinweis. Meine D700 hat ja auch den zusätzlichen Antrieb und das war mir gar nicht so bewußt. Gleich mal getestet und ich werde zusehen mir das anzugewöhnen. Wobei ich auch festgestellt habe, dass es beim Ansetzen der Objektive ggf. von Nöten sein kann, das Objektiv bei los gelassenem Entriegelungsknopf wieder etwas zurück zu drehen, damit das Objektiv einrastet. Mein 24-120 dreht sonst so weit, das kein sauberer Kontakt zwischen Kamera und Objektiv hergestellt ist.

    Viele Grüße
    Christian

    1. Danke für den zusätzlichen Hinweis. Ist mir auch aufgefallen, aber ich denke, dass die Verriegelung sehr definiert einrastet. Von daher denke ich, dass das kein wirkliches Problem sein sollte. Ist eben nur ein Umgewöhnungsprozess 🙂

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  6. Pingback: kagamiyama
  7. Ach deine D3 war das die da so lang gebraucht hat und warum meine kleine jetzt erst fertig ist… gleich hin und abholen. Aber danke für den Tipp, werd ich mir auch mal angewöhnen.

  8. Ich drücke diesen Knopf unbewusst aus Gewohnheit, weil ich ihn ja beim entriegeln auch immer drücken muss. Jetzt werde ich mir angewöhnen, ihn immer zu drücken, den ich wechsele auch relativ viel meine Objektive.
    VG Jana

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