Bei der Hochzeit von Michelle und Mirco gönnten sich die Beiden den Luxus und ließen sich und mir die Zeit, um vor der standesamtlichen Zeremonie die Paarbilder zu machen. Oftmals werden diese Bilder, die – wünschenswerterweise – in der Regel über viele Jahre vielbeachtet in den eigenen vier Wänden und bei den nächsten Verwandten gut sichtbar platziert sind, etwas Stiefmütterlich behandelt.

Zwischen allerlei anderen Aktivitäten an diesem wichtigen und vollgestopften Tag geben leider zu viele Paare sich und dem Fotografen nur eine halbe Stunde Zeit. Ich rate den Paaren im Vorgespräch immer zu einem anderen Ablauf – aber der Kunde ist nun mal König. Ich hoffe aber, dass sich die Prioritäten durch diesen Blogbeitrag zukünftig verschieben 😉

Dadurch, dass wir bevor alle Gäste eintrafen die Paarbilder gemacht haben, konnte ich außerdem mithelfen die Gäste auf dem Weg in das Hochzeitszimmer auf die nun folgende Zeremonie, einzustimmen. Ich habe nämlich schnell einige Bilder herausgesucht und dann als Diashow auf meinem Laptop gezeigt. Ein Vorteil, wenn man schnelles Arbeiten am Rande des Spielfeldes gewohnt ist und auch gleich beim Fotografieren auf die richtige Belichtungszeit, Ausschnitt, etc achtet. Das „Hallo“ der Gäste war jedenfalls sehr groß und der Bräutigam kam auch gleich zu mir und flüsterte: „Hätte nicht gedacht, dass die Bilder so gut werden.“ Ein nachvollziehbarer Satz, denn die wenigsten Paare sind geübt vor der Kamera zu stehen und sehen ja auch nur die Linse des Fotografen – wer kann sich da schon vorstellen, was der Fotograf sieht. Und wer glaubt nicht alles unfotogen zu sein…

Gäste betrachten auf meinem Laptop die ersten Bilder
Gäste betrachten auf meinem Laptop die ersten Bilder

Bei Michelle und Mirco war es also anders. Bevor der stressige Teil des Tages wirklich begann, hatten wir anderthalb Stunden Zeit um im wunderschönen Hirschpark bei herrlichem Wetter in aller Ruhe die unterschiedlichsten Paarbilder zu machen. Das Ergebnis gibt es hier zu sehen.