Irgendwann musste es so kommen: ich durfte doch tatsächlich das erste Mal beim HSV fotografieren. Und dann auch noch in der Europaliga. Wahnsinn!

Glücklicherweise war der Kollege so nett und hat mir den Weg gezeigt, sonst hätte ich es nie bis in den Innenraum geschafft. Die unbeschriftete Tür durch den Keller der Arena zum Innenraum zu finden ist wirklich nicht einfach. Und gleich wieder was gelernt: in der Europaliga darf man nur an den Torauslinien sitzen, um zu fotografieren. Aber dafür kann ja der HSV nichts.

Fairerweise muss ich sagen, dass das Arbeiten sehr angenehm war. Die Mannschaftsaufstellung bekommt man vorbei gebracht, der Platz hinter den Banden ist gerade, die Banden selbst sind besser, weil sie aufrecht stehen und so weniger Platz weg nehmen, und wenn man mal stehen muss, wird man nicht gleich von den Zuschauern der ersten Reihe angemacht, weil die dann nichts sehen. Und die Bierbecher werden bei einem Tor auch nicht so weit geworfen, dass das Laptop danach so merkwürdig riecht. Alles schon erlebt!

Und noch was habe ich gelernt: egal wo man sitzt, wenn der Kollege von dpa kommt einfach woanders hingehen. OK, ich sehe es sportlich, denn viele Bilder die am nächsten Tag in der Zeitung waren, hätten auch von mir sein können, aber es ist natürlich klar, dass dann die dpa-Bilder genommen werden, denn die müssen die Zeitungen nicht gesondert bezahlen. Das Gesicht vom dpa Kollegen kenne ich nun also auch 😉

Hier also ein paar Bilder vom Europaliga-Qualifikations-Spiel HSV gegen EA Guingamp