Sportfotografie und das Hygienepapier

Am Anfang stand die Idee, das etwas umfassendere Thema der Sportfotografie und seine Bewertung im Hygienepapier der DFL in etwas anderer Form darzustellen. Deswegen heute mal kein Blogpost im eigentlichen Sinne, sondern ein YouTube Video. Wenn ich allerdings gewusst hätte, wie hoch der Aufwand bei einem Erstlingswerk ist, hätte ich vielleicht einfach ein paar Zeilen geschrieben.

Gegenüber einem Foto ist eben vieles neu: neues Licht, neuer Ton, neues Bearbeitungsprogramm, neues Ausprobieren. Und dann klappt ganz zum Schluss der Export nicht, weil die Projekteinstellungen zur Bitrate im Audiokanal nicht stimmen. Warum das auf dem Rechner im Schnittprogramm keine Probleme verursacht, sondern nur beim Export, habe ich nicht rausgefunden – und letztlich ist es mir jetzt auch egal. Jedenfalls habe ich sehr viel gelernt…

Hier also mein Erstlingswerk. (Und ich habe echt keine Ahnung, woher immer noch diese Tonaussetzer kommen…)

Wer Lust hat, noch etwas tiefer in die Materie einzusteigen, dem kann ich diesen Beitrag vom Deutschen Journalisten Verband zur Vergabe der drei Fotografenplätze am Spielfeld empfehlen. Dort sind noch weitere Diskussionen zum Hygienepapier notiert.

Auf jeden Fall ist das alles ziemlicher Mist, was der Profifussball da gerade veranstaltet. Das Problem der wenigen Sportfotografen ist da natürlich nur eine Randnotiz. Ich dachte mir aber, dass die Auswirkungen auch für dich von Interesse sein könnte. Und wenn es nur dazu dient, dir mitzuteilen, dass es nicht an mir liegt, dass es heute keine meiner Bilder vom Spiel des magischen FC im Blog gibt – so wie sonst immer.

Das Spiel selbst werde ich mir nachher auch nicht anschauen. Es hat nichts mit dem Spiel zu tun, dass mich seit so langer Zeit beschäftigt und fesselt. Aktuell tut es mir nur um mein Archiv leid.

Für mein Archiv war ich beim Spielanpfiff kurz am Stadion: Hygiene Zone 1, 2 und drei – und überall nur Ordner.

Wir sehen uns dann hoffentlich alle in der neuen Saison und liegen uns dann wieder gemeinsam in den Armen…

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