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Choreo auf der Süd
Choreo auf der Süd
Stefan Groenveld

In der ersten Viertelstunde war gefühlt jeder Schuss ein Treffer. So stark, wie Kiel in der ersten Halbzeit auftrat, hatte ich schon Befürchtungen, ob der Fortsetzung des Spieltags am Millerntor.

Dabei hatte alles so gut angefangen. Geile Choreo auf der Süd und die erste Chance gleich drin – Richard Neudecker nutze den Abpraller vom Pfosten zum 1:0. 6 Minuten später stand es allerdings 1:2 und mir schwante Übles. Die Experten im Pressezentrum sprachen in der Halbzeit vom Klassenunterschied.

Bis zur Einwechslung von Jan-Marc Schneider beim FC St. Pauli Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Kieler noch mehrere hochkarätige Chancen, das Ergbnis zu ihren Gunsten zu erhöhen.

Glücklicherweise erinnerten sich die Braun-Weißen daran, dass besser spielen noch nie wichtig am Millerntor war: kämpfen und siegen heißt die Losung. Diesen Kampf nahm der FC St. Pauli dann endlich an und drehte dabei kurz vor Schluß das Spiel. Nach einem Standard trifft Kopfballungeheuer Avevor sehenswert zum 3:2 Erfolg. Neudecker ganz klar Mann des Spiels: zwei Tore gemacht, eins vorbereitet – großartig.

Ein Hochsicherheitsspiel, das sich stimmungstechnisch eher den Temperaturen im Stadionrund anpasste. Aber um den Kieler Anhang einzuschüchtern hat es wohl gereicht. Für ein Nordderby kam aus der Ecke überraschend wenig. Mir egal, Hauptsache gewonnen.

Ein dreckiger Heimsieg und St. Pauli ist nur noch drei Punkte vom Relegationsplatz weg. Klingt gut, aber die Saison ist noch lang und die Liga sehr eng. Mal schauen, wie es nach dem nächsten Spieltag in der Tabelle aussieht.

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