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	<title>Stefan Groenveld - Photographie &#187; Workshops</title>
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	<description>Sport- und Portraitfotograf aus Hamburg</description>
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		<title>An afternoon with Joe McNally</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 07:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Groenveld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal gibt es wunderbare Zufälle. Letzte Woche erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal gibt es wunderbare Zufälle. Letzte Woche erst habe ich mich sehr gefreut, ein sogenanntes <a title="Joe McNally erklärt, wie Du mit einem Blitz wunderbare Bilder machen kannst" href="https://www1.gotomeeting.com/register/548668232" target="_blank">Webinar mit Joe McNally</a> verfolgen zu können. Ich mag diesen Menschen und großartigen Fotografen einfach, denn er nutzt Systemblitze so, dass sie nicht auffallen. Oder wie es bei dem Webinar der Moderator formulierte: &#8220;available light &#8211; well, it&#8217;s all light that is available&#8221;.</p>
<p>Dank eines glücklichen Umstandes konnte ich nun gestern Joe McNally live erleben. In einem sechsstündigen Seminar in Hamburg hat er die Vorzüge und Nachteile von Nikon&#8217;s CLS System gezeigt. Angefangen von einem Blitz bis zur Verwendung von 5 Systemblitzen (SB-900 und SB-800) hat er den Aufbau und die Funktionalität von Lichtsetups erklärt. Seine Kamera war die ganze Zeit mit einem Kabel an sein Laptop angeschlossen, das Monitorbild wurde über einen Beamer an eine große Wand projiziert und die Anwesenden konnten sofort sehen, welche Auswirkung eine Änderung am Setup hatte. Dabei konnte ich dann auch direkt feststellen, dass wenn das Licht richtig eingesetzt wird eine Bildbearbeitung gar nicht mehr notwendig ist.</p>
<div id="attachment_1749" class="wp-caption aligncenter" style="width: 960px"><img class="size-full wp-image-1749" title="mcnally_20100415_00022" src="http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/mcnally_20100415_00022.jpg" alt="" width="950" height="812" /><p class="wp-caption-text">Joe McNally vor einem seiner während des Workshops gestalteten Fotos</p></div>
<p>Es war eine kleine Veranstaltung mit ca 30 Berufsfotografen im Auditorium und Joe McNally hat sehr ruhig und sachlich &#8211; also längst nicht so ausschweifend wie in seinen Büchern und trotzdem unterhaltsam &#8211; die Themen angesprochen, die die Zuhörer interessieren. Warum nutzt er TTL und ab welcher Problemstellung muss er auf den manuellen Modus der Blitze zurückgreifen? Wie leicht oder schwierig ist es, das TTL Signal an alle Blitze zu senden? Wie kann man kleine Blitze wie große Lichtquellen aussehen lassen und wann ist das sinnvoll? Welche Lichtmodifizierer nutzt er und welche Probleme gibt es mit diesen?</p>
<p>Wer seine Bücher kennt, kennt auch die Antworten auf die Fragen, aber es ist natürlich interessant zu sehen, wie er mit diesen Schwierigkeiten umgeht und sie löst. In Kurzform die Antworten auf die Fragen für die Leute, die seine Bücher nicht kennen: TTL ist sehr flexibel und sehr schnell, besonders bei wechselnden Lichtverhältnissen. Außerdem können bis zu drei Gruppen von Blitzen mit einem Gerät (Blitz oder SU-800) direkt an der Kamera justiert werden ohne, dass ich alle Blitze einzeln händisch einstellen muss. Manchmal erzeugt die TTL Messung aber nicht das Ergebnis, das ich mir wünsche und dann kann ich immer noch auf den manuellen Modus zurückgreifen, habe aber immer noch den Vorteil den Blitz von der Kamera aus steuern zu können. Ferner besteht im TTL Modus die Möglichkeit im Hi-Sync Modus zu fotografieren, d.h. ich bin nicht auf die Blitzsynchronisationszeit von maximal 1/250s angewiesen, sondern kann noch kürzere Belichtungszeiten nutzen. Das größte Problem ist eigentlich das TTL Signal drahtlos an alle Blitze zu bekommen. Daher kann es sinnvoll sein mit einem Verlängerungskabel (SC-28 oder SC-29) den Blitz oder SU-800 von der Kamera zu nehmen und so auszurichten, dass das Signal von allen Blitzen gesehen werden kann. Ich kann bis zu drei Verlängerungskabel hintereinander schliessen. Der SU-800 sendet wesentlich gerichteter, was bei größerer Entfernung hilfreich sein kann und bei Blitzen, die in der Querachse weit auseinander stehen ein Nachteil sein kann. Manchmal kann man das Signal auch mit einem Reflektor um die Ecke lenken. Um kleine Blitze wie große Lichtquellen aussehen zu lassen ist es notwendig das Licht zu streuen und möglichst dicht an das Objekt heran zu kommen. Ein solches Licht ist angenehm für weibliche Personen, Männer vertragen härteres Licht. Je gebündelter das Licht beim Objekt ankommt, um so genauer muss es ausgerichtet sein. Deswegen sollte das Objekt selbst überprüfen, ob er oder sie die Lichtquelle sehen kann.</p>
<p>Ihr seht also, dass in den wenigen Stunden sehr viele unterschiedliche Themen angesprochen wurden. Joe McNally wollte uns eben auch möglichst viele Optionen aufzeigen. Es war wirklich faszinierend zu sehen, wie er die Struktur eines Raumes wahrnimmt und mit Licht und Linse dem Raum Tiefe gibt und das alles positiv für ein besonderes Portrait nutzt.</p>
<p>Letztlich ist es aber wichtig, dass jeder die Möglichkeiten selbst ausprobiert. Vom Zuschauen ist noch keiner ein toller Fotograf geworden, aber manchmal kann es sehr hilfreich sein anderen zu zuschauen, um neue Ideen zu sammeln.</p>
<p>Angst vor Fehlschlägen sollte dabei keiner haben. Oder wie Joe McNally es ausdrückte: &#8220;seien wir doch mal ehrlich &#8211; die meisten unserer Kameraauslösungen sind Schrott&#8221;.</p>
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		<title>&#8220;Motivational light&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 07:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Groenveld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich geht es in meinem Blog viel zu selten um fre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich geht es in meinem Blog viel zu selten um fremden Content &#8211; dabei gibt es im Netz viele fotografische Perlen zu entdecken. Eine möchte ich euch heute vorstellen: die Web-DVD &#8220;Motivational light&#8221; vom belgischen Fotografen Bert Stephani.</p>
<p>Den <a title="Bert Stephani auf YouTube" href="http://www.youtube.com/user/bertstephani" target="_blank">YouTube Kanal von Bert Stephani</a> habe ich schon seit langem abonniert und ich mag seine Art zu fotografieren. Deswegen habe ich die Veröffentlichung seiner Web-DVD heiß erwartet und auch nur kurz beim Preis von 120€ gezuckt. Wenn ich den Preis allerdings in Relation zu Workshops setze, dann ist das schon ok.</p>
<p>Ich nenne die Veröffentlichung Web-DVD, denn Du musst Dir die DVD herunterladen. Für 50€ mehr bekommst Du auch eine richtige DVD zugeschickt, aber erstens dauert das und zweitens ist mein Fernseher so alt, dass ich mit Full-HD Video dort nichts anfangen kann. Also habe ich mir die 50€ gespart und eine Stunde gewartet, bis das 3,7GB große ZIP-File heruntergeladen war. (Übrigens: mit Google Chrome ging&#8217;s am Schnellsten.) Dann hat mein Rechner noch mal fast 3 Minuten zum Entzippen benötigt, aber dann konnte es los gehen.</p>
<div id="attachment_1665" class="wp-caption alignleft" style="width: 595px"><img class="size-full wp-image-1665 " title="inhalt" src="http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/inhalt.jpg" alt="" width="585" height="633" /><p class="wp-caption-text">Inhalt der Web-DVD von Bert Stephani &quot;Motivational Light&quot;</p></div>
<p>Es ist kein kompletter &#8220;Spielfilm&#8221;, sondern die Kapitel können einzeln aufgerufen werden. Ich schwanke da noch zwischen &#8220;das ist nervig&#8221; und &#8220;das ist praktisch&#8221;.</p>
<p>Die Kapitel sind logisch aufeinander aufgebaut und jedes Kapitel für sich zeigt zum jeweiligen Thema ein Shooting und worauf Du achten könntest.</p>
<p>Gleich am Anfang erklärt Bert Stephani, was Du von der DVD erwarten kannst und was nicht. Es gibt nämlich keine Einführung, wie man blitzt. O-Ton Bert Stephani: &#8220;Das technischen Wissen zum Blitzen ist so einfach: ist es zu hell, regele die Blitzleistung herunter &#8211; ist es zu dunkel, erhöhe die Blitzleistung.&#8221;</p>
<p>Deswegen ist es auch völlig egal mit welchem System Du fotografierst. O-Ton Stephani: &#8220;it&#8217;s not a how to, it&#8217;s a why to&#8221;!</p>
<p>Bert Stephani kommt es bei seiner DVD also vielmehr darauf an, dass Du Dein Auge für Licht und Lichtstimmung schulst. So behandelt dann auch das erste Kapitel &#8220;The shelter technique&#8221; konsequenterweise kein Blitz und auch kein Aufheller: available light in Perfektion!</p>
<p>Für mich ein ganz starker Anfang, denn das Ergebnis finde ich erstklassig und wer von uns hätte in dieser Gegend ein Fotoshooting gemacht. Das dann auch noch in die Beautyrichtung geht. Schön finde ich dabei auch erklärt, wie weit Du Dein Model in den Tunnel hineinstellen musst, um &#8220;wohlmeinendes&#8221; Licht zu bekommen.</p>
<p>Viele Kapitel finde ich sehr gut, einige eher langweilig. Aber das sieht vermutlich jeder anders, denn jeder hat einen anderen Wissensstand und jeder interessiert sich vielleicht für eine andere Art von Lichtstimmung. Grundsätzlich nimmt sich die DVD Zeit, Bert Stephani beim Fotografieren zu beobachten &#8211; auch das finde ich sehr lehrreich. Manchmal würde ich mir allerdings wünschen, die Ergebnisse &#8211; sprich: die Bilder &#8211; länger anschauen zu können. Gut, dass die Stop-Taste am Rechner gut erreichbar ist und ich mir die Bilder auch länger anschauen kann.</p>
<p>Die Qualität der DVD ist dank 1080HD Format wirklich sehr gut. Die Videokamera hält sich meistens sehr zurück und hat stark beobachtenden Charakter. Für MTV gewöhnte kann das Langweilig wirken &#8211; ist es manchmal auch &#8211; aber überwiegend sehr angenehm, weil der Betrachter wie ein stiller Beobachter Bert Stephani bei der Arbeit zuschauen kann.</p>
<p>Bert Stephani ist kein großer Unterhalter wie zum Beispiel Joe McNally und sein Humor finden einige vielleicht zum &#8220;Fremdschämen&#8221; &#8211; ich finde es prima, dass er sich selbst nicht so ernst nimmt. Sein &#8220;belgisches Englisch&#8221; (wie er selbst sagt) finde ich gut verständlich.</p>
<p>Als Bonus gibt es hinterher noch eine Stunde Bildbearbeitung mit Lightroom.</p>
<p>Mein persönliches Fazit: in weiten Teilen eine sehr lehrreiche DVD, auch für Leute, die sich schon etwas intensiver mit Licht und Lichtsetzung auseinander gesetzt haben. Übrigens: Bert Stephanis Tipp, um ein besserer Fotograf zu werden, lautet: üben, üben, üben. Also vor allem: rausgehen und selber machen. Meiner Meinung nach gibt die DVD viele schöne Anregungen, die Du selbst prima ausprobieren kannst.</p>
<p>Hier ein Sneek Peek von der DVD &#8220;Motivational Light&#8221;, damit Du einen Eindruck bekommst, was so alles auf der DVD erklärt und gezeigt wird.</p>
<p style="text-align: center;"><object width="560" height="344" allowfullscreen="true" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/dVky3bpkzc4&fs=1&rel=0&hd=1&showinfo=0"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dVky3bpkzc4&fs=1&rel=0&hd=1&showinfo=0" /></object></p>
<p>P.S.: Das Bild auf der Startseite meines Blogs zu diesem Artikel ist von Bert Stephani und darf ich hier mit seiner Genehmigung verwenden. Es ist übrigens ein Screenshot von der DVD.</p>
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		<title>Workshop bei Mike Larson</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 11:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Groenveld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am letzten Samstag habe ich einen 6-stündigen Workshop [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Samstag habe ich einen 6-stündigen Workshop bei dem renommierten Hochzeitsfotografen Mike Larson aus den USA teilgenommen. Der rote Faden des Workshops war der Aufbau eines Gewerbes als Fotograf. Seine Tipps waren aber auch für Fotoamateure interessant, denn es ging ja grundsätzlich darum besser zu werden, bekannter zu werden, mehr Aufträge zu bekommen.</p>
<p>In Zeiten in denen Digitalkameras kein Vermögen mehr kosten und jeder, der eine besitzt glaubt fotografieren zu können und das zum überraschend großen Teil sogar stimmt, wird es immer bedeutsamer seine persönlichen Fähigkeiten als Fotograf herauszustellen. Die sollten optimalerweise natürlich im fotografischen Können liegen &#8211; aber eben nicht nur. Mike Larson sagt, man solle sich verkaufen und nicht das Produkt. Denn &#8211; siehe den vorletzten Satz &#8211; das Produkt Fotografie gibt es bei sehr vielen Menschen, aber Du bist eben einmalig.</p>
<p>Sich selbst zu verkaufen ist selbstverständlich nicht im Faust&#8217;schen Sinne gemeint, sondern dahingehend immer nach dem besten Bild zu suchen, für seinen Kunden das Optimale herauszuholen und dabei sich selbst bestmöglich einzubringen. Dazu gehören eben auch so Tugenden wie Verlässlichkeit, Sensibilität und Freundlichkeit.</p>
<p>An erster Stelle steht aber trotz allem, das Fotografieren zu beherrschen. Da dies auch viel mit Übung zu tun hat, ist es wichtig viel zu fotografieren. Mike Larson ist mittlerweile bei rund 400000 Auslösungen pro Jahr angekommen. Um diese Bildermengen zu verarbeiten ist es besonders wichtig, dass die Nachbearbeitung möglichst wenig Zeit in Anspruch nimmt. Also lautet der wichtige Tipp von Mike Larson: &#8220;Mach&#8217;s gleich richtig!&#8221; Er arbeitet sehr viel mit Festbrennweiten, weil die oftmals eine bessere Abbildungsqualität haben und größere Blenden ermöglichen. So ist es einfacher in einer Menschenmenge Einzelpersonen freizustellen. Sein Zoom sind seine Füße <img src='http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt in der &#8220;Menschenfotografie&#8221; ist, dass es darum geht Emotionen fotografisch festzuhalten &#8211; aber eben auch diese Emotionen später beim Betrachter zu &#8220;erzeugen&#8221;. Gut ist es also, wenn Bilder Geschichten erzählen können. Diese müssen nicht unbedingt für jedem Menschen erkennbar sein, aber für den Auftraggeber ist das eine absolute Voraussetzung. Dieser wird die Bilder nur dann mögen, wenn er sich in den Bilder wieder erkennt. Und wenn der die Bilder mag, wird es sie anderen Leuten stolz zeigen und diese werden Lust bekommen ebensolche Bilder zu bekommen &#8211; und Mundpropaganda ist einfach wichtig, wenn Du ein gefragter Fotograf werden willst.</p>
<p>Mike Larson hat uns dann noch weitere Tipps zur besseren Vernetzung mit auf den Weg gegeben, um mehr Möglichkeiten zum Fotografieren zu bekommen oder neue Ideen zu erhalten oder andere Arbeitsweisen zu erleben oder neue Themenfelder kennenzulernen.</p>
<p>Außerdem gab er Buch- und auch Programmtipps, die aber oftmals auf dem deutschen Markt so nicht oder nur eingeschränkt anwendbar sind.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-940" title="Mike Larson zeigt die Lichtqualität eine Reflektors" src="http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/4122337314_ebf1263744_o.jpg" alt="Mike Larson zeigt die Lichtqualität eine Reflektors" width="950" height="633" /><br />
Der Workshop war übrigens gesponsert von California Sunbounce, weswegen uns Mike Larson dann noch gezeigt hat, wie toll diese Produkte sind &#8211; das wusste ich aber auch schon vorher <img src='http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Foto Workshop bei Guido Karp im April 2007</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2007 14:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Groenveld</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Guido Karp]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe noch nie bei einem Foto-Workshop teilgenommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe noch nie bei einem Foto-Workshop teilgenommen. Umso gespannter war ich, was mich wohl erwarten würde. Nach sechs Stunden zuhören, informieren und fotografieren, dachte ich zunächst nur, dass ich &#8220;nur&#8221; ein paar schöne Bilder gemacht hätte. Erst im Laufe des nächsten Tages wurde mir langsam klar, wie viele verwertbare Informationen ich von dem Profifotograf Guido Karp gelernt hatte.<br />
<span id="more-3"></span><br />
<a title="Webseite von Guido Karp" href="http://guido-karp.de/" target="_blank">Guido Karp</a> ist einer der erfolgreichsten Konzertfotografen der Welt und natürlich kann man von einem solch erfahrenen Profi nur durch Beobachten seiner Arbeitsweise schon etwas lernen. Und hinterher bei der Umsetzung direkt feststellen, das vieles nicht so einfach ist, wie es aussieht.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-25" title="Typisches Karp-Licht" src="http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/karp1-437x350.jpg" alt="Typisches Karp-Licht" width="437" height="350" />Bei dem Workshop gab es sechs unterschiedliche Lichteinstellungen bei sechs unterschiedlichen Models, die nach einer gewissen Zeit die Sets gewechselt haben. So gab es genügend Abwechslung beim Fotografieren. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Lichtsets, die mit geringen finanziellen Mitteln selbst zu erstellen sind. Klar ist es schön professionell gestylte Mädels unter professionellen Bedingungen abzulichten, aber wenn man in den eigenen vier Wänden weiterüben will, kann man sich nicht mal eben ein Blitzequipment im vierstelligen Eurobereich zulegen. Bei dem Workshop gab es von allem etwas.</p>
<p>Sehr gut geeignet sind zum Beispiel einfache Baustrahler. Zwischen Modell und Baustrahler wird ein weisses Tuch gehängt, um das Licht großflächig und diffus zu machen. In der elektronischen Bucht gibt es auch für relativ kleines Geld Ringleuchten oder Flächenleuchten, die gegenüber einem Blitz den Vorteil des angenehmeren Lichts für den Portraitierten haben.</p>
<p>Dabei ist es dann wichtig die richtige Farbtemperatur beim Fotografieren zu wählen. Für die Leute, die sich die passenden Kelvinwerte nicht merken können, gab Karp einen passenden Tipp: &#8220;Lampe ist Lampe, Sonne ist Sonne und Blitz ist Blitz!&#8221; Ich habe es zunächst auch nicht verstanden, weil ich bisher annahm, dass die Automatik der D200 schon alles richtig machen würde. Aber ein kleiner Dreh bei der &#8220;Whitebalance&#8221; macht einen enormen Unterschied aus. Und man muss später nicht mehr korrigieren &#8211; und deswegen muss man dann plötzlich auch nicht mehr im speicherfressenden RAW-Format fotografieren. Wer schon beim Belichten alles richtig macht, hat später weniger Arbeit bei der Bearbeitung der Daten. Aber diese Sicherheit muss man auch erstmal bekommen&#8230;</p>
<p>Neben solcher technischen Details wurde auch auf ganz praktische Dinge hingewiesen: die korrekte Kamerahaltung. Auch hier hatte Karp einen Tipp &#8211; den &#8220;10.000 Euro Tipp&#8221;. Denn mit der korrekten Kamerahaltung kann man nicht nur schneller reagieren, sondern gerade mit Teleobjektiven stabiler aus der Hand fotografieren. So kann ich auch mit lichtschwächeren Linsen arbeiten und spare schnell 10.000 Euro&#8230;</p>
<p>Am hilfreichsten fand ich allerdings die Tipps zur nachträglichen Bildbearbeitung. Ich habe mir gleich abends zwei Photoshop-Aktionen erstellt und auf Funktionstasten gelegt, mit denen ich die häufigsten Standardarbeiten in sekundenschnelle erledigen kann. Nach dem Öffnen eines Bildes erstelle ich mir nun 4 verschiedene Einstellebenen, mit denen ich individuell das Bild korrigieren kann. Wenn das erledigt ist, werden drei verschiedene Versionen des Bildes in unterschiedliche Ordner in unterschiedlichen Qualitäten abgespeichert. So kann ich sicherstellen, dass ich was schnelles für die Bildauswahl und zur Präsentation im Web, was hochwertiges für eventuelle Druckaufträge und eine vollständige Version für eventuelle Nachbearbeitungen habe. Die vollständige ist übrigens ungeschärft abgespeichert, damit ich niemals ein Bild doppelt und somit überschärfe.</p>
<p>Insgesamt ein gelungener und lehrreicher Abend, der sich finanziell im Rahmen hielt. Für die 49 Euro &#8220;Eintrittsgeld&#8221; gibt es schließlich später noch eine DVD mit allen Informationen zum Workshop.</p>

<a href='http://www.stefangroenveld.de/workshops/foto-workshop-bei-guido-karp-im-april-2007/attachment/karp2/' title='Deutlich ist das Ringlicht in den Augen des Modells zu sehen'><img width="310" height="150" src="http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/karp2-310x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Deutlich ist das Ringlicht in den Augen des Modells zu sehen" /></a>
<a href='http://www.stefangroenveld.de/workshops/foto-workshop-bei-guido-karp-im-april-2007/attachment/karp3/' title='Ungewöhnliche Pose, aber ich fand das Modell so sehr natürlich'><img width="310" height="150" src="http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/karp3-310x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Ungewöhnliche Pose, aber ich fand das Modell so sehr natürlich" /></a>
<a href='http://www.stefangroenveld.de/workshops/foto-workshop-bei-guido-karp-im-april-2007/attachment/karp4/' title='Aktmodell vor grosser Wand mit vielen Baustrahlern und Diffusortuch'><img width="310" height="150" src="http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/karp4-310x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Aktmodell vor grosser Wand mit vielen Baustrahlern und Diffusortuch" /></a>
<a href='http://www.stefangroenveld.de/workshops/foto-workshop-bei-guido-karp-im-april-2007/attachment/karp1/' title='Typisches Karp-Licht'><img width="310" height="150" src="http://www.stefangroenveld.de/blog/wp-content/uploads/2009/05/karp1-310x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="Typisches Karp-Licht" /></a>

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