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Meine wirren Gedanken zum Spiel St. Pauli gegen Fürth

Nach diesem Spiel bin ich nicht wirklich in der Lage, geordnete Gedanken zum Spiel zu äußern. Zu viele unterschiedliche Dinge sind passiert. Daher gibt es meine Meinung heute mal unsortiert.

War das toll, was Viva con Agua zum Spielbeginn auf den Bunker gezaubert hat? „Hate Racism, love Derbysieg“ und dazu preiswerte Pyrotechnik. Wunderbar.

Tja, und wenn der Schiri, der mal unglücklich, mal ungerecht, mal überfordert erschien, bei seiner Handelfmeter-Entscheidung bleibt und Verhoek das Ding reinmacht, gehst du 1:0 in Führung und das Spiel läuft anders. Aber es lag nicht am Schiri, dass braun-weiß verloren hat. Daube hat kurz später eine tolle Chance und versiebt die Eins gegen Eins Situation mit dem Fürther Torwart Hesl. Dann rettet Himmelmann auf der anderen Seite unorthodox, aber effektiv in höchster Not und kaum 10 Minuten später lässt sich die Hintermannschaft von St. Pauli auf die exakt gleiche Art und Weise erneut ausspielen und Przybylko netzt zum 0:1 ein.

Danach steht vor allem in der zweiten Halbzeit Fürth nur noch hinten drin und gegen diese defensive Spielweise hat es jede Mannschaft schwer. Eine verunsicherte wie der FC St. Pauli packt dann irgendwann die Brechstange aus. Sieht nicht schön aus, aber wenn der finale Pass etwas exakter kommt und der fehlende Meter mal nicht fehlt, gewinnst du das Spiel immer noch locker. Aber eben nicht, wenn du im Tabellenkeller stehst, alle Mannschaften vor dir gepunktet haben und der Gewinnenmüssen-Gedanken im Nacken sitzt. Am Freitag Abend wäre der psychologische Vorteil da gewesen. Mondays suck. Nicht nur beim Fussball…

Kleiner Disclaimer: ich durfte einen winzigen Teil zur VcA Aktion beitragen – die Totenkopf-Idee entstammt stark abgewandelt einem Bild von mir, dass ich vorletzte Woche auf Nachfrage von Viva con Agua zur Verfügung gestellt habe.

16 thoughts on “Meine wirren Gedanken zum Spiel St. Pauli gegen Fürth”

Da gebe ich Dir doch glatt 10 Punkte. Besser hätte ich den gestrigen Abend und die derzeitige Stimmung unserer Mannschaft (und der Fans) auch nicht beschreiben können. Schnief.

Respekt Stefan, auf dem Punkt, ich schimpfe selten auf das Schiedsrichter-Gespann, aber gestern muss ich sagen, hätte etwas mehr Erfahrung der 4 Herren nicht geschadet. 30 Pflichtspiele als Schiedsrichter sind einfach zu wenig, wenn man so ein brisantes Spiel pfeifen soll … Aber „erst kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“

Bei „Hate Racism“ bei ich voll dabei, aber „love Derbysieg“? Ja, „Zwei Frauen in seiner Küche, ist eine zuviel“-Gerald hat im Volkspark das Siegtor geschossen, aber sich daran heute noch und in dem Zusammenhang hochzuziehen, ist zumindest sehr bemüht und ein bisschen traurig.

Den Luxus, ein 3:0 langweilig finden zu können, wünschen wir uns doch jetzt zurück, oder? Ich jedenfalls tu‘ das…

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