Florian Bruns

Immer  wieder die letzten Minuten, die bei Spielen vom FC St. Pauli entscheidend sind. Neulich erst der Kopfball von Torwart Tschauner in der 90. Diesmal zwei individuelle Fehler, die eine eben erst aufgestiegene Mannschaft eiskalt bestraft. Kommentar zweier älterer Herren auf der Haupttribüne über das Spiel der Braun-Weissen: „Gefährlich sind die nur vor dem eigenen Tor.“

Aber es wäre unfair alles auf die letzten Minuten zu schieben. Vor allem am Anfang der Partie hat Hertha ziemlich gut offen gelegt, woran es diese Spielzeit beim FC St. Pauli krankt: es gibt zu viele Abspielfehler und alle sind zu unbeweglich und zu langsam im Kopf. Fussballspielen war zuletzt in der Aufstiegssaison am Millentor zu sehen. Seit dem wurden die spielstarken Leute abgegeben, übrig geblieben sind die Kämpfer. Deswegen hat es dann in der zweiten Hälfte auch besser geklappt. Es wurde auf Kampf umgeschaltet und die Herthaner wurden an den Rand einer Niederlage gebracht. Aber eben nur an den Rand. Nun bitte in Duisburg gleich auf Kampf schalten…

Bei dem Sonnenschein bin ich übrigens froh, dass Nikon eine Technik namens „Active D-Lighting“ in ihre Kameras eingebaut hat. Der wahnsinnig starke Kontrast kann dank Active D-Lighting gemildert werden – wer in RAW fotografiert, braucht das nicht zu wissen, aber meine Bilder müssen vom Spielfeldrand direkt druckfähig verschickt werden. Da ist es ganz nützlich, technische Helferlein in den Kameras eingebaut zu haben. Bei Portraitaufnahmen kannst Du diese harten Kontraste wegblitzen, aber bei Sportbildern könnte es den Spielverlauf etwas stören, wenn ständig ein Assistent mit einem mobilen Blitzgerät den ballführenden Spieler verfolgt.

Was sonst noch war? Eine schöne Sache ist die gemeinsame Aktion von Verein und Fanladen, die zu diesem Video geführt hat

Außerdem war die Musik vor dem AFM Container des tollen Wetters würdig und hätte einen grandiosen Dreier verdient gehabt. DJ des Nachmittags war der Macher meines Logos 🙂 Die Thresencrew stellte der Fanclub „LMSP“ – diese Abkürzung steht für … ach, kannste Dir selbst denken…