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Langweiliges Freitagabendgekicke

Jetzt mal im Ernst: ein langweiligeres Spiel vom FC St. Pauli habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Gut, dass nach zwei Spielen am Millerntor innerhalb einer Woche nun erst mal etwas Pause ist.

OK, die Fans im Süden des Millerntors haben sich wieder was Tolles einfallen lassen. Allen Respekt dafür.

Aber was war denn sonst so los? Jan-Philipp Kalla mit einer Traumeröffnung am eigenen Sechszehner über fast den kompletten Platz auf den schnellen Daniel Ginczek, der den völlig sinnlos herauslaufenden Torhüter vom FSV Frankfurt wunderschön aus vollem Lauf überlupft. Dann noch eine wunderbare Sololeistung von Daniel Ginczek und ein weiteres Mal hält der Mann des Abends seinen Fuss kurz vor der Torlinie gekonnt hin – das war’s. Drei zu null. Dreimal Daniel Ginczek. Aber sonst?

Wenn die Fans nicht so eine schöne Stimmung ins Stadionrund gesungen hätten, wäre ich am Spielfeldrand vermutlich durch Übermüdung eingefroren.

Ich behaupte mal, die Verantwortlichen haben schon vorher gewusst, dass es so ein Grottenkick wird. Denn anders ist es nicht zu erklären, warum das kürzlich noch lobend erwähnte Licht, diesmal zur Hälfte einfach erst gar nicht eingeschaltet wurde.

Aber ich möchte nicht undankbar erscheinen: drei Punkte sind drei Punkte. Dagegen ist nichts einzuwenden. Natürlich fühlt sich ein Sieg der Lieblingsmannschaft gut an und trägt weiter als nur über’s Wochenende. Aus fotografischer Sicht wünsche ich mir aber wieder einen Gegner, der die eigene Mannschaft auch fordert: dann werden die Bilder einfach besser…

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