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Drei-Punkte-Montag

Alle Zeichen standen auf einen furchtbaren Montag Abend: Trainerwechsel hier wie da, gegen den Tabellenletzten, Montagabend, Dom, Olaf Scholz ist immer noch Bürgermeister von Hamburg…

Es dauerte dann auch bis zu Schachtens Herzensschuß in die Maschen zum 2:0 in der 70. Minute, bis der FC St. Pauli die Verunsicherung endgültig ablegte und Fussball spielte. Vor dem Spiel war auch Neuchef Roland Vrabec sichtlich nervös. Wäre aber sicherlich jeder gewesen, der erstmals in diesem Rampenlicht steht und in alle Fotografenrohre schauen muss, die den Weg ins Millerntor fanden.

Die Cottbuser Fans fielen mal wieder durch Gepöbel auf, vor allem die Nordkurvensteher unter den St. Pauli Fans hatten darunter zu leiden. Wenigstens gab es diesmal keine Naziprovokationen durch Transparente. Die letzten Besuche am Millerntor der Lausitzer waren aber wohl nur der Süd im Gedächtnis geblieben. Anders kann ich mir nicht die vielen Pfiffe und Buhrufe gegen die eigenen Fans auf Haupt und Gegengerade erklären, als die Süd lautstark auf die rechten Tendenzen in der Fanszene aus Cottbus aufmerksam machte. Ich bin ja sehr froh, dass große Teile der Anhänger vom FC St. Pauli auf rechte Strukturen in Fussballzusammenhängen (und anderswo) immer wieder hinweisen. Daher haben mich die zahlreichen Pfiffe und Buhrufe echt erschrocken. Wenn man gerade mal nicht so sehr im Thema ist, kann man sich doch informieren – die eigenen Fans auszubuhen geht meiner Meinung nach gar nicht!

Es gibt noch viel zu tun…

Alles in allem recht schmucklose drei Punkte. Und Montag ist immer noch scheisse

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