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Betongeruch und Testspielmodus

Samstag, 13:20 Uhr, betrete ich die Baustelle am Millerntor. Frischer Betongeruch durchflutet meine Atemwege. Nur wenige Stunden später riecht aber alles wieder wie immer beim FC St. Pauli: verschüttete Biere, verbrannte Kippen, vergängliche Fanchoreos, vergeblich hoffende Fanherzen, vergebene Torchancen.

Die letzten zwei Stunden vor dem Anpfiff habe ich in einem kleinen Zeitrafferfilm zusammengefasst. (Full-HD Version hier klicken.)

Danach kam eine wunderbare Choreo auf der Nord, eine stilvolle Schweigeminute für Günter Peine und ein 90-minütiges Fussballspiel gegen FC Ingolstadt, bei dem ich das Gefühl hatte, die Mannschaft vom FC St. Pauli ist noch im Testspielmodus. Die Startelf wirkt noch nicht eingespielt und auch noch nicht als Einheit. Wundert mich nach dem Umbruch in der Sommerpause nicht wirklich. Kann also nur besser werden. Hoffentlich…

Übrig bleibt eine Gegengerade, die einen völlig neuen Luxus bietet: Stehplätze in der auch in der ersten Reihe Sicht auf’s Spielfeld möglich ist. Die Stimmung war nicht nur deswegen bei den ersten 4000 Besuchern sehr gelöst. Dafür gibt es aber bezüglich der Stadionbaudurchführer durchaus noch Diskussionsbedarf. Beim FC St. Pauli geht es glücklicherweise um mehr als nur um Fußball.

Hier mal wieder ein paar Bilder vom Spiel und dem Drumherum. Wer die Gegengerade als Titelbild für seine Facebook-Timeline haben möchte, kann sich gerne mein Facebookbild entleihen 😉

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